Neuerungen seit der Version BayCom-Mailbox V1.00: ------------------------------------------------- ab 1.01 (10.11.92): - eingebauter Editor strzt ab, wenn mehr als 40kb geladen werden. Jetzt ist eine harte Grenze bei 40k eingebaut. - Wenn ein User A L 1 eingibt, dann gibt es fr ihn keine Chance mehr, das zu korrigieren. Nun ist unterer Anschlag von 4 eingebaut, bzw. 0 kann auch eingegeben werden. - Ein Send-Befehl S DL8MBT@DB0AAB war nicht m”glich, ohne ein Blank dazwischen. Ist nun auch m”glich ab 1.02 (15.11.92): - Prinzipieller Fehler bei CHECK: Bei mehr als 256 verschiedenen Boards wurde die Hash-Tabelle nicht mehr ordentlich bearbeitet und damit zeigten die Nachrichtennummern Unsinn an. Orgien von Fehlermeldungen waren die Folge. Ist nun behoben. - Beim E und M Forwarden werden die Infos nicht mehr zum Absender zurckgeschickt. Auáerdem sind bessere Plausibilit„tskontrollen hinzugekommen, ob die Nachrichten korrekt sind. - Das NEW-Kommando hat gelegentlich eine unsinnige Forwardliste erzeugt, wenn sich viel ge„ndert hat, insbes. bei Hinzufgen oder l”schen einer Box. - Beim BIDLIST-Kommando fand kein Taskwechsel statt -> stillstand fr die anderen. - Bei FWDSSID 0 waren ein paar falsche Bits gesetzt, was zu DAMA-artigen Aussendungen gefhrt hat. - Im Halbstundentakt und beim Starten der Box werden nun nicht mehr alle Forwardpartner auf einmal connected, sondern im Abstand von 30sec, um die Massen von Verbindungsaufbauten etwas zu entzerren. - Bei DIR PATH kann nun ein Boxrufzeichen oder ein Fragment davon angegeben werden. (z.B. D P DB0AAB) - An DieBox-Systeme werden keine hierarchischen Forwardadressen mehr weitergegeben. Bisher wurde ab Diebox 1.9 die korrekte Adresse geliefert, diese scheint sie aber nicht zu vertragen. - AKTUELL-Befehl: War kein Text gespeichert, so kam ein unsinniges Datum. Ist nun abgefangen. - Bei E -F wurde auch 'Nachricht geloescht' gesagt wenn der Befehl abgebrochen wurde. Ist nun behoben. - Bei Cursor-Up an der Konsole konnte es vorkommen, daá ein zu kleiner Eingabepuffer durch die History berschrieben wurde. Kann nun nicht mehr vorkommen. ab 1.03 (16.11.92): - Neue Funktion STATUS zum Abrufen diverser Statistik. Bis jetzt nur STATUS FORWARD implementiert (kurz st f), es wird angezeigt zu welchen Nachbarboxen wieviele Nachrichten zum Senden vorliegen bzw. in dieser Session bereits geforwardet wurden. - Unangenehmer Bug im Befehl SETLIFETIME, bei Bulletins konnte nach der Anwendung des Kommandos die Check-Liste zerschrieben werden Ist nun behoben. - Bei Programmabbruch durch eine schwere Fehlermeldung 'abort' wird nun die Meldung auch auf den Bildschirm geschrieben, nicht nur ins File SYSLOG.BCM. - Bei REORG konnte es vorkommen, daá Verwaltungsfiles gel”scht wurden, die gerade im Zugriff waren. Dies fhrte zu Fehlermeldungen und den Verlust von Filehandles. Nun wird vor dem L”schen jedes Files die Semaphoren- tabelle durchsucht. ab 1.04 (25.11.92): - Vergr”áerung des Puffers fr E/M-šbertragung - Fehler bei List/dir l ibm < test hat nicht korrekt funktioniert (das Blank hinter dem Boardnamen wurde nicht entfernt) Ist nun behoben. - Vor Beenden des Forwarding nochmal schaun ob Usernachrichten da sind. - Der NEW-Befehl indiziert nun auch das Helpfile neu, dadurch kann Help auch im Betrieb ge„ndert werden. - Neue Help-M”glichkeit HELP ALL listet das gesamte Helpfile. Auáerdem wird zu jedem Helptext eine šberschrift angezeigt. - Bei jeder in die Box eingespeicherten Nachricht wird nun automatisch das MYBBS des Absenders abgespeichert. Dies allerdings nur, wenn dieser nicht bereits selbst ein MYBBS eingegeben hat. - Als Dateiende wird nun auch ***END akzeptiert. Dies war eigentlich bisher schon eingebaut aber durch einen Bug nicht wirksam. - Bei MKBOARD wird nun abgefragt, ob das Board schon existiert, wenn ja gibt es eine Fehlermeldung. Auáerdem wurde die Syntax vereinheitlicht, mkboard software/baycom ist nun auch m”glich. - Das PS-Kommando zeigt nun auch an, wie lange ein Prozess schon existiert und wie lange keine Eingabe mehr erfolgt ist. - Ekelhafter Bug: Wenn ein E-File ankam, das ein BID l”schen soll, welches selbst wiederum fr ein E-File vergeben worden ist , dann hat das zum Totalabsturz gefhrt. Wo solche Files herkommen ist nicht so recht zu erkl„ren, da sie unsinnig sind, aber sie kamen so alle paar Tage mal. ab 1.04a (26.11.92): - Wenn beim Reorg kaputte Files als solche erkannt werden, werden sie in das Verzeichnis MIST geschoben. Das funktionierte nur, wenn die Daten alle auf einem logischen Laufwerk gelegen haben (rename-Funktion). Nun werden die Daten auch von einem anderen Laufwerk korrekt umkopiert. - Beim Purge wird nun auch die Zahl der gel”schten Mails ins Syslog geschrieben. Format: mbpurge: 10 era, 20 lt, 234 all Bedeutung: era: Files die mit Erase oder nach Forward gel”scht wurden lt: Files bei denen die Lifetime abgelaufen ist all: Anzahl der untersuchten Files in der Box - Forwarding geht nun in beiden Richtungen (senden und empfangen) gleich- zeitig. Dabei wird bei jeder neuen Verbindung und jedem Richtungswechsel geprft, ob fr den entsprechenden Forwardpartner schon eine Verbindung in DIESER Richtung besteht. - Beim Bin„rfile senden (nur Sysop) kommt jetzt nur noch #BIN## um auch mit SUPERKISS kompatibel zu sein. ab 1.05 (28.11.92): - Beim Abscannen der Optionen war ein Fehler, Konstrukte wie c -tiz waren nicht m”glich sondern nur c -t -i -z Ist nun behoben. - vor jedem l”schen oder rename auf ein File wird mittels chmod-Kommando das Read-Only-Bit zurckgesetzt. Gelegentlich war das pl”tzlich gesetzt, niemand weiá warum, aber zumindest lassen sich durch diese symptomatische Maánahme die Folgefehler verhindern. - Bei ST F wird nun auch angezeigt, ob die Box beim letzten Connect erreichbar war oder nicht (Spalte 'Ok') - Bei der Angabe USERLIFE in INIT.BCM wird eine versehentlich eingegebene 0 (Lifetime 0 Tage!!!) zu dem Maximalwert 999 umgewandelt. ab 1.06 (29.11.92): - Peinlicher Tippfehler: 'letzer login' statt 'letzter login' Hat erstaunlich lang keiner gemerkt bzw. sich nicht beschwert. - Beim KOPF-Kommando wurde kein fclose gemacht, also blieben files offen. Gut daá dieses Kommando kaum jemand kennt... ab 1.07 (30.11.92): - Hinweise zum Betrieb von Node und Mailbox auf einem Rechner: In der Doku SYSOP.TXT ist nun diesem Thema ein neues Kapitel 2.5. entstanden. - Option H bei LIST/DIR verhindert die Ausgabe der šberschriftszeilen vor einem Inhaltsverzeichnis. - Bei einem Ausstieg ins DOS oder bei einem Start der Mailbox aus dem falschen Directory wird nun automatisch in das Directory gewechselt, aus dem BCM.EXE entnommen wurde. Dadurch k”nnen Abstrze durch versehentlichen Verzeichniswechsel nicht mehr vorkommen. - Wird an der Console O alleine (ohne Befehl) eingegeben, so wird nun bis zur Eingabe von EXIT ins DOS gewechselt. Achtung: W„hrend dieser Zeit steht die Box still. Nach 15min bootet der Watchdog im L2 den Rechner neu. - Beim Transfer einer Bulletin-Nachricht, die man selbst in die Box geschrieben hat, wurde diese anschlieáend im ganzen Netz gel”scht (weil alte Nachricht ein Erase gemacht wird). Ist nun behoben. ab 1.08 (06.12.92): - Abbruch von laufenden Ausgaben nicht mehr mit CTRL-Z sondern nun mit CR (Return). Langsame Kommandos wie CHECK oder D M k”nnen nun auch ohne Ausgaben mit CR abgebrochen werden. - Im SYSLOG und CMDLOG werden nun evtl auftretende CTRL-Z Zeichen ausgefiltert. Diese konnten bisher ein unerwartetes Fileende bewirken. - Neuer Sysop-Befehl: IMPORT Das benannte File wird dabei interpretiert als wenn es von der Eingabe ber Funk oder Konsole k„me. Jeder Boxbefehl kann damit aus einem File heraus gestartet werden. Insbesondere ist ein impliziter Send-Befehl m”glich. Beispiel: File STAT.IMP s statisti @ db0aab # 30 Log-Statistik Hier steht die Statistik nnnn (File-Ende) - Vor einer Forward-Session werden nun aus den FWD-Hilfsfile alle erledigten Zeilen entfernt. Dadurch wuchern die Files nicht mehr, wenn lange Staus beim Forwarden entstehen. - Bei TRANSFER wird nun MYBBS des Zielrufzeichens auch dann bercksichtigt, wenn in der Nachricht explizit eine andere Forwardadresse angegeben ist. - Neuer INIT-Parameter: DEFLF setzt die Grundeinstellung der Leerzeilen (ALTER LF <..>), wenn ein neuer Benutzer einlogt. Dies hat allerdings keinen Einfluá auf bereits bekannte Benutzer. ab 1.09 (13.12.92): - Format des PS-Befehls (Process Status) ge„ndert. Nun wird auch der zuletzt eingegebene Befehl jedes Users angezeigt. Auáerdem werden nicht mehr immer alle Informationen angezeigt. Default zeigt nur nur die aktiven Mail-Prozesse an. Optionen bei PS -a zeigt auch den Wait-Event und Prozesstyp an -b Zeigt auch Hintergrund-Prozesse an -s zeigt auch die Stackbelegung und Warteschlage Alle Informationen gibt es also mit ps -abs - ST F wurde erweitert um die Zeiten, wie lange der letzte erfolgreiche Forward zurckliegt. Auáerdem zeigt die Spalte "Ok" folgendes an: 0 Partner war beim letzten Versuch nicht erreichbar 1 Partner war erreichbar 2 es wird gerade Forward empfangen 3 es wird gerade eine Verbindung zum Partner aufgebaut 4 es wird gerade Forward gesendet - Serielle Schnittstelle: Die Box kann nun auch ber einen seriellen Port angesprochen werden. Dabei wird ein primitives Terminal (z.B. VT100 oder XTALK) ben”tigt und man erh„lt eine Benutzeroberfl„che wie ber Funk. Zum Login ist allerdings eine Anmeldung mit Rufzeichen und Passwort erforderlich. Das Passwort kann nur von einem Sysop mit SETUSER TTYPW (max. 8 Zeichen) eingegeben werden und ist fr jeden Benutzer einzeln zu vergeben. Ohne VORHER eingetragenes Password kann nicht ber die serielle Schnittstelle eingelogt werden. Dies erm”glicht, daá auch Unbefugte Zutritt zum Terminal haben k”nnen ohne die Datensicherheit der Box zu gef„hrden. Zur Konfiguration ist in INIT.BCM folgende Zeile nachzursten: TTYMODE 1:9600,n,8,1,e ^e=echo ein, l=echo lokal ^Anzahl der Stopbits ^Anzahl der Datenbits ^Parity n=no e=even o=odd ^baudrate 1200-38400 ^com-Schnittstelle com1-com4 (com3=irq5 com4=irq7) Ist ein 16550 (Baustein mit Puffer) eingebaut, so wird dieser erkannt und benutzt. Als Handshake wird stets XON/XOFF verwendet. - im Log werden nun auch gesendete und gelesene Files angezeigt sowie ein Flag mit folgender Bedeutung: S Sysop Q Ausstieg mit Quit F Forward-Verbindung - Die angezeigte L„nge von Files (in Bytes) war nicht korrekt, es fehlte pro Zeile ein Byte (gefunden von DF3VI) - Bei jedem Login wird nun der TNC-Puffer ausgeleert. Es konnte vorkommen, daá noch Mll vom Vorg„nger im Puffer lag - Bei Feststellen des Bildschirmformates wird nun ein Plausibilit„tscheck gemacht. Es gibt offenbar BIOS-Versionen, die Bildschirme mit 0 Zeilen oder 0 Spalten melden. - critical Errors und CTRL-Break werden nun abgefangen (vorher nicht) ab 1.10 (15.12.92): - Der Befehl MVBOARD hat erstens nicht funktioniert (bzw. nicht MEHR funktioniert durch einen Folgefehler einer anderen Žnderung), und war auch gar nicht im Sysop-Manual beschrieben. Beides ist nachgeholt. - Neues beim Logbuch: Es werden nur noch die jeweils neuesten 20 Eintr„ge ausgegeben. Folgende Optionen sind beim LOG-Befehl gltig: -f zeigt AUCH Eintr„ge von Forwardverbindungen (Default aus) -s zeigt NUR Eintr„ge von Sysop-Logins -w geht bei der Suche eine Woche zurck (7 Tage) -m geht bei der Suche ein Monate zurck (30 Tage) -q geht bei der Suche 3 Monate (Quarter) zurck (90 Tage) -y geht bei der Suche ein Jahr zurck (Achtung: m,q und y werden ewig lange dauern!!) -c z„hlt nur die Anzahl der gefundenen Logins im angegebenen Zeitraum -a gibt ALLE gefundenen Eintr„ge aus (nicht nur 20) Eine Kombination der Optionen ist m”glich. Beispiele: log -y dg3rbu sucht die letzten 20 logins von DG3RBU im letzten Jahr log -ws 1.10. sucht Sysop-Logins in der Woche vor dem 1.10. log -cmf gibt die Anzahl aller Logins im letzten Monat aus - bei Transfer von Bulletin nach Usermail BID nicht mitgeben, da die Nachricht sonst bei der Weitergabe nicht angenommen wird. - Mittels TALK (ohne Nachricht dahinter) kann nun mehrfach ein bestimmtes Rufzeichen angesprochen werden. Man kann sich dadurch das dauernde t sparen, wenn ein paar S„tze mehr gewechselt werden sollen. Verlassen dieses Modus mit /q oder /b ab 1.11 (21.12.92): - Bei TALK zu lange Zeilen in 2 Zeilen auftrennen, damit nichts verlorengeht. - Wenn im Forwardfile ...... eingetragen ist, zu diesen Zeiten trotzdem reverse-Forward schicken, lediglich selbst nicht FWD aufbaun. - Vor einem ; in der Befehlszeile darf nun ein Blank sein, war bisher teilweise nicht der Fall (z.B. "r darc 1 ; r darc 5" ging nicht) - Bei voller Platte hat die Box nicht korrekt reagiert. Nun werden unter 800kB frei keine Info-Mails mehr angenommen, unter 400k keine Usermails. Beim Einloggen als Sysop wird unter 1MB frei eine Meldung ausgegeben. Die Software startet nur hoch, wenn mehr als 300kB frei sind, um genug Platz fr Verwaltungsfiles zu gew„hrleisten. - Bei Callwechsel wird nun nicht mehr der Sysop-Status zurckgesetzt. - Neues bei REORG: reorg u Nur Userfiles reorganisieren reorg c Nur Checkliste neu aufbaun reorg b Nur Bulletin-Listfiles neu aufbaun reorg l NEU: Userliste reorganisieren (Hash neu aufbaun + checken) Hierfr muá genug Platz auf der Platte frei sein, um eine Kopie von USERS.BCM anzufertigen. Reorg ohne Parameter fhrt komplettes Reorg durch. Es k”nnen mehrere Reorg-Befehle abgesetzt werden, sie werden nacheinander ausgefhrt. - Wird der Rechner an einer USV angeschlossen, so kann mittels PIN 15 von der LPT1-Schnittstelle die Box durch die Alarm-Leitung der USV abgeschaltet werden. Pin 15 high -> Box l„uft Pin 15 low -> Box wird abgestellt. Zur Aktivierung muá in INIT.BCM (oder in der Box als Sysop) der Befehl usvsense 1 eingefgt werden. Dies wurde fr OE3XBS bernommen von OE6BUD. - In kritischen Situationen kann die Box mit dem Befehl DISABLE in einen Zustand versetzt werden, in dem sie keine Connects mehr annimmt und auch keinen Forward mehr betreibt. In diesem Zustand kommt man nur noch als Sysop in die Box (nach Eingabe von pw) aber sonst nicht. Aufgehoben wird der Zustand durch den befehl ENABLE oder Neustart. - Neuer Befehl UIMPORT zum Einlesen von DieBox-Userlisten. Dabei werden im aktuellen Verzeichnis die Files USER3.IDX und USER3.DAT gesucht und ausgewertet. Die gefundenen Daten (Name, Mybbs) werde zu den vorhandenen hinzugezogen. Dieser Vorgang kann also mit beliebigen Files von anderen Mailboxen wiederholt werden, da jeweils nur ein Hinzufgen, kein Ersetzen stattfindet. Es findet eine Plausibilit„tskontrolle der eingelesenen Userdaten statt. Da der Vorgang sehr lange dauert, wird als Lebenszeichen jeder 100te gelesene Eintrag gezeigt. - Die Anzahl der gleichzeitigen Logins in der Box von einem User l„át sich nun begrenzen, und zwar mit MAXLOGINS Bei maxlogins 0 werden nach wie vor beliebig viele Logins zugelassen, maxlogins 1 l„át jeden User (auáer Sysop und Forwarding) nur 1mal rein. ab 1.12 (04.01.93): - Fr ein Forwarding mit DB0SAO (Wampes BBS) mussten einige Sonderlocken in die Software eingebaut werden, da SAO folgende Eigenschaften hat: Meist kommt am Anfang KEIN System-ID [box-version-$], sondern SOFORT der erste SEND-Befehl. Dies fhrt ansonsten zum Disconnect, da keine ordentliche Zuweisung der Forwardparameter stattfinden kann. Bei Usermails wird nach dem OK noch mindestens eine Leerzeile erwartet. Wenn doch mal ein System-ID kommt, meldet dieser [thebox-1.6-$] obwohl das System leider ganz andere Eigenschaften als thebox hat. Gelegentlich kommt ein Prompt mehr als blich. Auch dieser musste abgefangen werden. Der bisherige F> Prompt wurde gegen > ersetzt, da dies offenbar DB0SAO gest”rt hat. - Endlich sind offenbar ab und zu fehlerhafte MYBBS-Bulletins verschwunden. Die Ursache lag in gemeinsam benutztem Speicher, der nicht offensichtlich war. - Absturz beim Ankommen eines unkorrekten Datums in den R:-Zeilen durch einen Fehler in der Borland-Bibliothek. Ist nun umschifft. - Beim Login kommt vor dem CTEXT nun eine Leerzeile. Dies ist bei DieBox offensichtlich auch so (der Sinn ist allerdings nicht erkennbar) und manche Terminalprogramme wnschen es. - Mit dem Befehl USERQUOTA in der INIT.BCM oder als Sysop-Kommando l„át sich die maximale Ausgabemenge der Box pro Tag und Benutzer einstellen. Ist diese Menge ersch”pft, so ist kein Auslesen oder Absenden von Bulletin-Mails mehr m”glich. Usernachrichten funktionieren auch bei berschrittener Menge noch. Der Befehl funktioniert nur im Zusammenhang mit MAXLOGINS 0 korrekt. Bei mehreren gleichzeitigen Logins unter einem Rufzeichen ist mit einer nicht korrekten Z„hlung zu rechnen. UNSERQUOTA 0 schaltet die Funktion ab (in den meisten F„llen sinnvoll) Die Žnderung ist speziell DB0HAG gewidmet, wo auch in der Vergangenheit mit einem solchen Mechanismus gearbeitet wurde. Der User kann mit dem Befehl QUOTA abrufen, wieviele Daten an diesem Tag schon gelaufen sind, also wievel er noch melken kann. - Fehler bei WPRG in der Box beseitigt. Bin„re Files wurden nicht korrekt abgespeichert. - grobe Absch„tzung der CPU-Geschwindigkeit beim Hochlaufen der Software. Der Wert wird im VERSION-Befehl angezeigt und hat nur eine relative Aussagekraft. - Beim Lesen vom Files mit vollkommen undefinierten Inhalt (z.B. bei einem Filesystemfehler) konnte die Box abstrzen. Wurde behoben. - Behandlung der Rubriken AUTO7P REQ* 7PSERV FILSRV FNDFIL wie Userfiles, d.h. Weiterleitung ggf. ohne BID und nicht ”ffentlich sichtbar. ab 1.13 (07.01.93): - Fehler im Parser: Bei D A 1.12.1992 wurde das 1992 als Suchbegriff benutzt. Ist nun behoben. - Fehler in L2-Interface: es wurden nur 20 Verbindungen zugelassen, nun sind es 40. Sollte das irgendwo nicht reichen, ist eine weitere Erh”hung sehr einfach m”glich. - Da manchmal aus bisher ungekl„rter Ursache Files pl”tzlich das READ-ONLY Attribut gesetzt haben, wird nun vor jedem schreibenden Zugriff dieses Bit pauschal zurckgesetzt. Der Versuch, eine solche symptomatische Fehlerbehebung zu realisieren ist in vorherigen Versionen gescheitert aber funktioniert nun. - Neuer Sysop-Befehl SETUSER Wirkt wie ALTER, jedoch muss ein Rufzeichen angegeben werden, fr das der Parameter verstellt werden soll, also z.B. setu dg3mfw f db0aab wirkt wie call dg3mfw;a f db0aab - Sperren von Benutzern geht nun mit SETUSER STATUS 2 zurcksetzen der Sperre mit SETUSER STATUS 0 Alle anderen Werte fr Status haben vorerst keine Bedeutung. - Ver„nderte Parameter und Checkdatum etc. werden nun SOFORT und nicht erst beim Logout auf Platte geschrieben. Dadurch ist nicht mehr mit Unregelm„áigkeiten bei mehreren gleichzeitigen Logins unter einem Call zu rechnen. - Ein Quittext ist nun auch m”glich (war bisher schon, funktionierte aber nicht). Da die Funktion aber an Unwichtigkeit kaum zu berbieten ist, ist sie stiefmtterlich behandelt und es kann auch jetzt noch unter ungnstigen Bedingungen vorkommen daá der Quittext verlorengeht. File ist MSG\QTEXT.DL - Durch einen Tippfehler in der Software des SETLIFE-Befehls wurden ver„nderte Lifetimes nach Reorg wieder auf Default gesetzt. Das ist nun nicht mehr der Fall. - Die Default-Options (z.B. DEFUDIR etc) in der INIT.BCM wurden bisher ignoriert. Es hat aber bis jetzt noch keiner gemerkt, daran sieht man wie wichtig die Funktion ist. - Beim MYBBS-Befehl (oder ALTER FORWARD) kann nun eine Option -l (lokal) angegeben werden, dann wird der Eintrag NICHT an andere Boxen weitergeleitet. Dies kann sinnvoll sein, wenn eine nicht berall bekannte lokale Mailbox als Forwardadresse angegeben werden soll. Beispiel: a f -l db0ffb - Bisher konnte es bei ankommenden Info-Files dazu kommen, daá die Box, die das File angeliefert hat anschlieáend connected und gleich wieder disconnected wurde. Das sollte nun nicht mehr vorkommen. ab 1.14 (17.01.93): - Ab 16384 Eintr„gen in der Check-Liste kam es zu Abstrzen im Zusammenhang mit ERASE und „hnlichen Befehlen. Ist behoben. - Gelegentlich entstehen Listfiles mit 0 Eintr„gen. Im Moment ist noch nicht gekl„rt zu welcher Gelegenheit diese auftauchen. Es konnte dann zu Abstrzen bei den Befehlen D N oder D A kommen. Ist behoben. - Das Zurcksetzen des READ-ONLY Bits wird nun im Syslog angezeigt. Es muss noch erforscht werden, zu welcher Gelegenheit diese Fehler auftreten. - W„hrend REORG l„uft k”nnen nun trotzdem Files in die Box gespeichert werden. Das Sortieren der Checkliste sperrt allerdings nach wie vor das Senden, dies wird noch berarbeitet. - Beim Send-Befehl wird der "<"-Operator nur noch beim Forwarding akzeptiert. - Die Begrenzung der Ausgabemenge (Quota) war auch beim Forwarding aktiv. Das war natrlich so nicht vorgesehen und ist behoben. Neue M”glichkeiten: setuser status 1 schaltet die Userquota-Begrenzung selektiv fr einzelne Benutzer ab setuser quota setzt die heute ausgelesenen Bytes auf einen beliebigen Wert (also auch 0) setuser quota gibt den momentanen Stand aus. - Wurde der Editor bei nicht gengend freiem Speicher aufgerufen, war mit einem Absturz zu rechnen. Ist behoben. - Beim Log wurden bisher nur Verbindungen mit mehr als 500 Bytes Datentransfer gespeichert. Da dies zu Anfragen gefhrt hat, wird nun jede Verbindung gelogt. - Beim FORWARD-Befehl wird nun angegeben, wenn eine Adresse nicht bekannt ist. - Beim ™ffnen von mehr als 15 Files gleichzeitig konnte eine Tabelle berlaufen und ein undefiniertes Verhalten war die Folge. Nun k”nnen so viele Files offen sein, wie in FILES=... in der config.sys steht. - Weitere Plausibilit„tschecks bei fehlerhaft ankommenden E/M-Files, in einem Spezialfall konnten 2 Meldungen zusammenwachsen, was zu Fehlern fhrte. ab 1.15 (10.03.93): - Anzeige des insgesamt verfgbaren Plattenplatzes im VER-Befehl. Auáerdem wird das aktuelle Datum/Uhrzeit angezeigt. - L”schen von leeren Listfiles - Bei LIST konnte es vorkommen, daá wenn in einem Board nur eine Nachricht dringestanden ist, daá diese nicht angezeigt wurde. Ist nun behoben. - Neue Plausibilit„tskontrolle bei LIST.BCM Files. Durch Fehler im File- system (z.B. Querverkettungen) konnte die Box abstrzen. - die šberschriften im LIST-Befehl (Option -j aktiv) werden nun abh„ngig von der Einstellung der Optionen richtig angepasst. - Option -q funktioniert nun auch bei D U M - Die Auswertung der Forwardadressen in FWD.BCM hat sich etwas ge„ndert. Insbesondere wird jetzt bei mehrdeutigen Angaben stets die Angabe mit der l„ngsten šbereinstimmung benutzt. Beispiel: OE7* OE9* wird in einer Richtung geschickt, OE* kann in die andere Richtung geschickt werden und bedeutet dann alles auáer OE7 und OE9. Bisher war in solchen F„llen mit nicht korrekter Lieferung zu rechnen. Auáerdem lassen sich nun mehrere Felder kombiniert angeben. Beispiel: .SA.DEU fr Sachsen, .SA ansonsten fr Sdamerika. Durch eine entsprechende Kombination aller M”glichkeiten sollte sich nun jede noch so 2deutige H-Adresse eindeutig routen lassen. Auáerdem drfen nun problemlos mehrere Alternativrichtungen angegeben werden, z.B. DB0* in 2 Richtungen gleichzeitig. Die Files werden dann stets zu der Box geschickt, die schneller erreichbar ist. Bisher musste in einem solchen Fall mit Fileverdopplungen gerechnet werden. - Durch * gekennzeichnet, lassen sich nun einzelne Boards vom Forward zur Nachbarbox ausschlieáen, also z.B. *bilder *statisti etc. Mit der Option -r l„át sich die Selektion umkehren, d.h. NUR Boards mit dem angegebenem Namen werden weitergegeben. Das gilt auch fr die Sonder- Rubriken E und M (anzugeben mit *e oder *m). - Im Forwardfile k”nnen nun fr jede einzelne Box Optionen angegeben werden -b maximale File-L„nge (Beispiel -b10000 fr 10kB) -f sendet nach Connect ein Paket mit einer Leerzeile (fr tcp/ip) -p l„át nach dem Login den Prompt weg (z.B. fr DB0SAO erforderlich) -r sendet AUSSCHLIESSLICH die angegebenen Boards zur Nachbarbox -e E/M-Files 4zeilig senden (allerdings in 1 Frame, z.B. fr DB0SAO) Jede Option muss einzeln durch links und rechts ein Blank getrennt angegeben werden, also z.B. -b20000 -r *sysop *f schickt zur betreffenden Box nur SYSOP und F mit max 20kB Gr”áe - ttymode kann nun durch Angabe von TTYMODE OFF ausgeschaltet werden - ist kein mybbs eingestellt, so kommt beim Login eine entsprechende Meldung - statt PW wird nun auch SYS akzeptiert. Dabei wird die Ausgabe einer Leerzeile vor der Passwortfolge unterlassen. Damit sollte die Funktion auch kompatibel zu „lteren SP-Versionen und thp, superkiss etc sein. - zus„tzlich ist jetzt auch die diebox-„hnliche Funktion PRIV enthalten. Dazu ist die Angabe der Loginzeit im Ctext notwendig "Login: %d %i" das dazu passende File heiát PWLIST.BCM und entspricht exakt dem Format von PWLIST.TXT bei diebox. Da die Benutzung ausschlieálich fr diebox- Insider gedacht ist bitte ich weitere Informationen und Utilities von dort zu beziehen. Das File PWLIST.BCM muss 1620 Bytes in EINER Zeile enthalten und kann NICHT mit WTEXT in die Box gespielt werden, da bei diesem Kommando eine Begrenzung der Zeilenl„nge erfolgt. - bei Read wird nun nicht mehr die eingegebene, sondern die tats„chliche Lifetime angezeigt - Ist ein TRANSFER nicht erfolgreich, wird nun NICHT mehr die alte Nachricht gel”scht. Bei Bulletins war das bisher so - wird bei einer Forwardadresse eine SSID angegeben (z.b. @db0aab-8 ) so wird diese stillschweigend abgeschnitten - nach der Angabe "To : ...." am Anfang eines Files wird nun eine Leerzeile eingefgt (ich habe mich anfangs geweigert, aber es haben mich hinreichend viele Leute dahingehend genervt...) - vor dem Erzeugen von neuen Directories wird untersucht, ob es ein gleichnamiges File gibt (kam durch Fehler vor) und ggf. gel”scht. - Bisher konnte es vorkommen, daá bei starker Belegung der Box ab und zu neue Logins mit BUSY abgewehrt wurden, obwohl noch genug Speicher und Tasks frei waren. Das lag daran, daá immer nur ein TNC-Port aktiv gehalten wurde und erst wenn auf diesem ein Login erkannt wurde dann wurde der n„chste er”ffnet. Nun werden immer 3 gleichzeitige Logins offengehalten, so daá der Effekt nicht mehr vorkommen sollte. - Das KILL-Kommando fhrt nun auch einen Disconnect des angesprochenen Users durch (vorausgesetzt dieser ist ber Funk eingelogt). - Das PURGE-Kommando ist nun ein User-Befehl. Das EIGENE Verzeichnis wird von allen gel”schten und veralteten Files befreit. Dies geschieht normalerweise nur einmal in der Nacht. Als Sysop kann man nun einen beliebigen Boardnamen (User oder Info) angeben, auf den das Purge-Kommando wirkt. Der Buchstabe A bewirkt das gesamte PURGE, wie bisher. Zusammenfassung: PUrge reinigt das eigene Verzeichnis PUrge reinigt ein beliebiges Board (nur sysop) PUrge a startet generellen Reinigungsvorgang (") - Linefeed-Zeichen ($0A) werden nun ignoriert, wenn sie ber Funk kommen. Da in PR zum Trennen von Zeilen ausschlieálich CR blich ist, haben gelegentlich ankommende LF gest”rt, da sie intern in der Box wie CR behandelt wurden. - In die "Read:" Anzeige beim Lesen von Files passen nun etwa 36 Rufzeichen. Die Anzeige wurde auf max. 4 Zeilen erweitert. Im Datenfile werden die Rufzeichen in eine bis zu 254 Bytes lange Zeile geschrieben. Datenfiles, die vor der Version 1.15 geschrieben wurden, behalten das alte Format. - bei Anwendung von A REJ ... wurden Boardnamen, die gleich dem Anfang von angebenen Namen waren, ebenfalls ausgeschlossen. Also bei DIGICOM kam DIGI auch nicht, bei FFR kam F nicht etc. Ist nun behoben. Zus„tzlich l„át sich nun durch Angabe von -R am Anfang der REJ-Liste die Auswertung umkehren, d.h. es werden NUR Rubriken gezeigt, die in der REJ-Liste auftauchen. Beispiel: a rej -r dxnews satellit listet bei DIR NEWS alles unterhalb von DXNEWS und SATELLIT, bei CHECK erscheinen nur diese Rubriken und nicht deren Unterrubriken. - Auf Wunsch kann in einem einstellbaren Zeitintervall eine Bake gesendet werden, in der alle Rufzeichen auftauchen, fr die in den letzten 24h eine neue (ungelesene) Nachricht eingetroffen ist. Befehl: MAILBEACON Das Zeitintervall wird in Minuten angegeben, 0 schaltet die Bake aus. Die Bake kann ber mehrere verschiedene Digipeaterpfade ausgesendet werden. Die Adressen werden dabei dem File BEACON.BCM entnommen. Format des Files BEACON.BCM: [ ... ] [ ... ] .... Die Parameter bedeuten folgendes: : Rufzeichen, unter dem die Bake gesendet werden soll : Zieladresse (UI-Adresse) der Bake : evtl. Digi, ber den die Bake gesendet werden soll Beispiel: db0aab-8 mails db0aab db0aab-8 mails db0aab oe7xar - Bei der Meldung, daá eine neue Nachricht eingetroffen ist, wird nun auch die Nummer der Nachricht angezeigt. - Die Task-Anzeige (erste Zeile) wird nun auch ber den window-manager ausgegeben, so daá es beim šberlappen mit anderen Fenstern nicht mehr zu Ausl”schungen kommt. Auáerdem wurde die Taskwechselzeit etwas optimiert. - Neues File CONVLIFE.BCM Hier kann einer Nachricht eine andere Lifetime zugeordnet werden wenn bestimmte Ausdrcke im Betreff enthalten sind. Beispiel CONVLIFE.BCM: ------------------ ; Lifetime Begriff 10 suche 10 ? 0 arsch 0 verkaufe ------------------ Die Lifetime 0 bedeutet, daá die Nachricht beim n„chsten Purge gel”scht wird. Die Zuordnung der Lifetime erfolgt nur lokal, beim Forwarding wird die originale Lifetime weitergegeben. - DIR USERS zeigt nun nur noch ungel”schte Nachrichten an. Auáerdem ist die Anzeige nach Rufzeichen sortiert. Diese Žnderung erfolgte auf mehrfachen Wunsch, bewirkt aber daá der Befehl SEHR langsam geworden ist, da fr jedes einzelne Rufzeichen das File LIST.BCM durchsucht werden muá. Also bitte nicht wundern wenn die Funktion je nach Menge und Rechenleistung 10-60sec braucht. Etwaige Beschwerden bitte an die Leute, die es partout so haben wollten. - Der CPU-Index Test wird nun ber mehrere Versuche gemittelt damit es nicht gar so eine willkrliche Hausnummer ist, die dort angezeigt wird. - Logins ber TTY-Port werden nur noch im Sysop-Modus angezeigt. (gilt fr Userliste und Log) - Die Auswertung der R:-Zeilen (Path:) zeigte bei Boxen, die statt ihrem Rufzeichen irgendwelche Zahlen liefern, diese Zahlen an. Nun werden auch diese Spezialf„lle (z.B. DB0IE) richtig angezeigt. - bei DIR BOARDS * konnten gelegentlich unsinnige Werte (-1 Nachrichten) auftauchen. Wird nun sauber abgefangen. - Wenn durch einen Filesystemfehler (z.b. Querverkettung) in USERS.BCM grober Unsinn steht, dann konnte selbst REORG L nichts mehr ausrichten. Nun kann diese Routine (fast) jeden Mist verdaun und aufarbeiten. - Helplevel 1 bedeutet ab sofort, daá zwar das Men kommt, aber nicht der erweiterte Ctext beim Login. - Angaben von Bereichen (insbesondere bei CHECK) k”nnen nun auch ber 32767 hinausgehen, da langfristig mit mehr Eintr„gen zu rechnen ist. Bisher fhrte "c 40000-" nicht zum Erfolg. - Wenn bei PURGE ein fehlerhaftes LIST.BCM erkannt wird, so wird dieses gel”scht, PURGE abgebrochen und automatisch REORG durchgefhrt. Auáerdem wird bei Erkennen eines fehlerhaften CHECK-File dieses nachts nach dem Purge-Job automatisch neu generiert. - Beim Login wird nun ein Callcheck durchgefhrt. Fehlerhafte Rufzeichen werden nicht mehr hereingelassen. - U zeigt nun eine verkrzte Ausgabe der User-Parameter, die volle Ausgabe ist nach wie vor mit A m”glich. ab 1.15c (22.03.93): - in der Version 1.15 war nach Transfer einer Nachricht keine korrekte Forward-Weiterleitung. Ist behoben. - Mittels "d -n u m" werden nur Usernachrichten gelistet, deren Eigentmer NICHT die eigene Box als MYBBS eingestellt haben. Dadurch lassen sich fr den Sysop leicht alle unzustellbaren Nachrichten auflisten. - Wenn bei einem per Forward ankommenden File die letzte Zeile gr”áer 256 Bytes war UND kein Return vor dem CTRL-Z kam, blieb das Forward h„ngen. Soetwas ist zwar unwahrscheinlich, kam aber vor. - ALTER DEFAULT hat seit etlichen Versionen nicht mehr funktioniert. Scheibar hats keiner gemerkt, bin durch Zufall draufgekommen. - Wenn der Betreff einer Nachricht l„nger als 65 Zeichen war konnte unvorhersehbares passieren bei ERASE, FORWARD etc. Die Begrenzung im Listfile war nicht sauber durchgefhrt. ab 1.15d (07.04.93): - Wenn fehlerhafte Lifetimes ber Funk ankamen, konnte es vorkommen daá die LIST.BCM irreparable Fehler aufweisen. Ist behoben. ab 1.15e (30.04.93): - Die CHECK-Liste durfte nicht l„nger als 32768 EIntr„ge sein, sonst konnte beim REORG beim sortieren des Files ein Absturz passieren. Ist behoben. ab 1.15f (18.06.93): - Beim MYBBS-Forwarding mit DieBox 1.9a wurden die Files einzeilig nicht akzeptiert, da eine (unsinnige) Plausibilit„tsprfung die Zeilen als falsch empfunden hat. Das Problem war die Zeilenl„nge, da bei diebox vor dem CTRL-Z ein paar Blanks kommen. Ist nun behoben. - Da in vielen Boxen das BID-File im Laufe der Zeit Fehler im Hashcode bekommen hat, l„át sich nun das BID-File reorganisieren. Das geht einzeln mit REORG I und wird beim Gesamt-Reorg auch durchgefhrt. Dadurch sollte auch eine Absturzquelle umschifft sein. ab 1.16c (08.01.93): - Das Abbrechen von Nachrichten ohne Speicherung ist mit CTRL-X m”glich. - Fr einen Hardware-Watchdog zappelt an LPT1 die Leitung D0 mit etwa 10Hz. - Im Syslog wird die Wertigkeit der Meldung (R/L/S/F/A) mit vorangestelltem #-Zeichen dargestellt damit man leichter nach Meldungen einer bestimmten Kategorie suchen kann wenn das Log groá ist. - W„hrend BID- und CHECK-Reorg ist auch der Empfang von E-Mails gesperrt. - Der Bug im Transfer-Befehl (tr 1- > call) ist behoben. - Beim Forwarding kann es nicht mehr zu wildem Pompt-Austausch kommen - Wenn die Box nicht fr ein gltiges Rufzeichen konfiguriert ist, ist sie nach dem hochstarten automatisch im Disable-Zustand. - Ist das bulletin.bcm-File defekt, wird es nach bestem Wissen restauriert. Dieser Mechanismus hat vorher nicht funktioniert. Ggf. gehen dabei allerdings die Lifetimes verloren. - Im BID-Reorg war ein Fehler, der sich sehr lange nicht finden hat lassen. Es sollten nun keine doppelten Files mehr vorkommen. Durch die Penetranz dieses Bugs habe ich mich jedoch entmutigen lassen, Aussagen der Sorte "ist nun behoben" zu machen. - Im Betreff einer Nachricht kann auch sowas wie #TEST angegeben werden, ohne daá es als Lifetime interpretiert wird. - Lange Erase- und Transferbefehle etc k”nnen mit Return abgebrochen werden - Wenn beim Forward keine Nachrichten mehr vorliegen, wird "***done" gesendet (sollte so sein laut W0RLI-spec). - Kommandos wie A C D,Q haben keine Wirkung mehr. ab 1.16e (20.01.94): - Umstellung auf kleineres Speichermodell, dadurch Einsparung von ca. 20kB. Im Code muáten dazu einige Anpassungen gemacht werden, die hoffentlich keine Nebenwirkungen haben. Auáerdem hat ein Bug im Borland-Laufzeitsystem weitere 16k weggefressen, so daá insgesamt jetzt knapp 40k mehr Speicher frei ist. - Umgehung eines Bugs im Borland-Laufzeitsystem: Die HEAP-Anzeige im V-Befehl zeigt nun wieder richtige Werte und keine Hausnummern an. - Weiterer Nachtarok zum Thema BIDs: Beim Reorg wurden immer noch gelegentlich korrekte BIDs als fehlerhaft empfunden und gel”scht. Ist behoben. - Bei Einstellung A C D N und verschiedenen anderen login-Kommandos wurde der Loginz„hler nicht gesetzt. Hatte auch Implikationen wenn eine Quota-Beschr„nkung aktiv war. Ist behoben. ab 1.17b (10.02.94): - Die Box kann nun auch andere Sprachen als deutsch, siehe dazu Beschreibung im Kapitel 4.8. Auáerdem sind alle Meldungen editierbar. Nordlichter k”nnen also nun endlich das verhasste "Servus" gegen die gewohnte Begráung "Moin Moin" ersetzen. Einstellung der Sprache mit ALTER SPEECH bzw. automatisch beim Login nach Prefix - Neuer Benutzerbefehl PARAMETER Mit diesem Befehl kann die Konfiguration der Box abgefragt werden. Dabei wird das File INIT.BCM ausgegeben. Durch kann eine beliebige Zeichenfolge angegeben werden, nur Zeilen mit šbereinstimmung werden ausgegeben. Beispiel: par runutils gibt aus, welche DOS-Programme fr den Benutzer zug„nglich sind Vorbeugend m”chte ich erw„hnen, daá ich in dieser M”glichkeit eine weitere Erh”hung der Transparenz der BayCom-Box sehe. Den Sysops, die lieber ihre Geheimnisse pflegen wollen, rate ich generell von der Benutzung dieser Software ab. - Ausgabe der CPU-auslastung mittels STATUS CPU (st c). Siehe dazu Hinweise im HELP-File. - Das Makro %a gibt die Auslastung des Rechners in Prozent an. Der Wert wird aus den Messungen der letzten 40 Sekunden berechnet (siehe HELP STATUS) - Die Groá-/Kleinschreibung beim Namen wird nicht mehr bevormundet. A NAME Hans-Ulrich bleibt wie es eingegeben wurde. - RUN-Utilities fr Benutzerzugriff Es k”nnen beliebige DOS-Programme fr den Benutzer freigegeben werden. Einzustellen sind diese mit runutil ... runutil off schaltet diese M”glichkeit aus (default) Die Programme k”nnen an einer beliebigen Stelle auf der Platte stehen, mssen jedoch ber den Systempfad (PATH=...) erreichbar sein. Die Kommandozeile des Benutzers wird transparent durchgereicht, d.h. das Programm darf beliebige Parameter/Optionen erwarten. Das aufgerufene Programm muá folgende Eigenschaften haben: - Schnelle Ausfhrung. W„hrenddessen steht die Box fr alle User! - Ausgaben nur ber DOS/BIOS, nicht direkt in den Bildschirm - Keine Eingaben! Wenn das Programm auf eine Eingabe wartet, steht alles still. - Der Aufruf muá "wasserdicht" sein, d.h. der User darf mit einer x-beliebigen Kommandozeile keinen Schaden anrichten k”nnen. - Geringer Speicherbedarf. Es steht i.A. nur wenig freier Speicher zur Verfgung (typisch ca. 100kB, siehe Anzeige im V-Befehl "Heap") - Es kann sich um ein .COM .EXE oder .BAT-file handeln. - Ausfhrliche Suchm”glichkeiten in der Benutzerdatenbank. Diese M”glichkeit ist schon vor einer Weile eingebaut worden, war aber nicht dokumentiert. Siehe HELP USER. - Žnderung des Konfigurationsfiles INIT.BCM: Die Parameter werden nun nach Gruppen sortiert ausgegeben, die Anordnung wurde dadurch etwas bersichtlicher. Die Konvertierung des bisherigen Formates von INIT.BCM erfolgt automatisch, fr den Sysop ergibt sich keinerlei Handlungsbedarf. Jede Žnderung der Konfiguration (durch Aufruf des entsprechenden Befehls) wird SOFORT nach INIT.BCM bernommen, bisher war dies nur verz”gert der Fall. Neue Parameter in INIT.BCM: timeslot 2 Einstellung der maximalen Zeitscheibe, w„hrend der ein laufender Prozess nicht unterbrochen wird. Dieser Wert gibt eine Zeiteinheit in 55ms-Schritten an und war bisher fest auf 2 eingestellt. Je geringer der Wert ist, desto schneller wechselt das System die Tasks und desto schneller ist die Antwortszeit. Andererseits wird bei zu kleiner Zeitscheibe die Aufteilung ungerecht und der Systemoverhead (Zeit fr Taskwechsel) gr”áer. Sinnvolle Werte liegen zwischen 0 (schnellstm”glicher Taskwechsel, keine feste Zeitscheibe) und ca. 5 (bestm”gliche Ausnutzung des Systems, aber sehr langsame Reaktionszeit). Voreinstellung ist 2, was sich als sinnvoller Kompromiss herausgestellt hat. scrolldelay 2 Das Rollen des Bildschirms ist normalerweise sehr ruck- artig. Dies liegt an einem verz”gerten Bildschirmaufbau. Dadurch wird Zeit fr das Beschreiben des Bildschirms gespart. Wem dadurch die Bildschirmausgaben zu schlecht lesbar werden, der kann die Scrollrate nun auch ver- schnellern, was allerdings dann generell die Ausgabe- geschwindigkeit reduziert. scrolldelay 0 erzeugt ein zeilenweises Bildrollen, wie dies von anderen Programmen gewohnt ist, 1 entspricht 55ms Verz”gerung etc. purgehour 4 stellt die Uhrzeit (Stunden nach PC-Uhr) ein, zu der der PURGE-Job gestartet wird. Zu dieser Zeit wird auch SAVE.BAT ausgefhrt und ggf. ein REORG veranlasst, wenn am Filesystem ein Fehler erkannt wurde. -- folgende Befehle werden weiter unten genauer beschrieben -- dosinput 1 Eingaben m”glich bei DOS-Befehlen runutils ... externe DOS-Programme fr den Benutzer watchdog 7 Soft/Hardwarewatchdog fwdtrace 1 Mitschreiben von fwd-Verbindungen auf Platte -------------------------------------------------------------- - Watchdog-Funktionen (teilweise schon bisher vorhanden) Parameter in INIT.BCM: watchdog x hat folgende Werte 0 Watchdog aus 1 Hardware-Watchdog ein (zappeln an LPT1 wird erzeugt) 2 Software-Watchdog ein. BCM.EXE berwacht sich selbst. Dies ist zuverl„ssiger als die bisherige šberwachung durch L2.EXE und spricht bereits nach ca. 1 min an. Bei DOS-Ausstieg wird die Zeit auf 30 min gesetzt. Bei Ablaufen des Watchdogs erfolgt ein DOS-Kaltreset. 4 Debug-Ausgabe in Betrieb. Vor jedem Watchdog-Reset wird versucht, den momentanen Systemstatus ins Syslog zu schreiben. Dies kann jedoch die Zuverl„ssigkeit des Watchdogs verschlechtern, weil dazu das Filesystem noch 'leben' muá. Die Debug-Ausgaben erfolgen in SYSLOG.BCM und beginnen mit #W. Die einzelnen Werte k”nnen miteinander kombiniert werden, d.h. watchdog 7 schaltet alle besagten M”glichkeiten ein. Sysops, die nicht am Debugging beteiligt sind, einen m”glichst stabilen Betrieb wnschen und keinen Hardware-Watchdog angeschlossen haben, sollten watchdog 2 einstellen. - Bei ALTER wird dem Sysop auch Insider-Info angezeigt, das ist Passwort (noch nicht fertig implementiert) TTY-Passwort, Userstatus und Quota (Summe aller Kilobytes von heute) - Der Ausstieg ins DOS vertr„gt nun auch Benutzereingaben. Es ist nun nicht mehr verheerend, wenn man "o time" eingibt, da die Zeit dann einfach eingegeben werden kann. Das war technisch nicht ganz einfach, die guten Ideen hierfr hat DG9MHZ geliefert, besten Dank. Folgende Einschr„nkungen gibt es trotzdem: - die Ausgaben mssen ber DOS/BIOS erfolgen, nicht direkt in den Bildschirmspeicher. - Die Eingaben beschr„nken sich auf normale Zeichen incl. CTRL-Zeichen. Funktionstasten, ALT-Tasten, Cursortasten etc k”nnen NICHT eingegeben werden (CTRL-C zum Abbrechen funktioniert erfreulicherweise) - W„hrend das DOS-Programm l„uft, steht die Mailbox. Das gilt auch, wenn das DOS-Programm auf eine Eingabe wartet. Der SW-Watchdog ist in diesem Zustand auf "geduldig" geschaltet und schl„gt erst nach ca. 30min zu. Hardware-Watchdogs mssen das auch bercksichtigen. Es ist also ratsam, DOS-Programme zgig zu bearbeiten. - Das Programm SHROOM zum Auslagern von BCM.EXE und damit Gewinnung von Speicherplatz l„uft mit dieser Methode nicht mehr. - w„hrend ein DOS-Programm l„uft, wird permanent die Eingabe (in diesem Fall L2) abgefragt. Dies hat zur Folge, daá nach dem Absetzen eines DOS-Befehls ein Zeichen verschluckt werden kann. Sowas wie o dir;d dl8mbt funktioniert evtl nicht korrekt, weil das noch im Puffer befindliche "d" evtl vom DOS verschluckt wird. Dieser Effekt tritt nur bei Einstellung "dosinput 1" auf. Die bisherige Ausfhrung von DOS-Programmen ber ein tempor„res Ausgabefile kann mittels dosinput 0 in INIT.BCM eingestellt werden. Dies gilt dann auch fr die RUNUTILS. Dann ist auch der Betrieb von SHROOM m”glich, allerdings funktionieren keine Eingaben. - Wird mit CONNECT von der Konsole eine Verbindung aufgebaut, so kann mittels pw oder sy automatisch das Passwort fr andere Knoten (Baycom oder Flexnet) erzeugt werden. Die dafr erforderlichen Passw”rter mssen in PASSWD.BCM stehen. Die erste Zeile ist das eigene Boxpasswort, danach k”nnen weitere folgen in der Form: db0lna jhasgdhjgdhjgsjhgdjhgsjdhgsjhgdjhsghdjgashjgdhjsghjd db0rgb sadjhsjhgdjhasgdhgshjdgahjsgdhjgshjdgahjsgdhgshjdghsj db0ffb 14711 .......etc. Das Trennen der Verbindung erfolgt nun nicht mehr mit CTRL-D sondern mit :d (wie beim Baycom-Terminal gewohnt) Weitere Terminalfunktionen sind in Vorbereitung. - Das Fenster mit der Einschaltmeldung schlieát bei Tastendruck - dir f funktioniert nun fr Board F. Funktion DIR FROM ist gestorben, sie wurde schon bisher durch DIR SENT ersetzt. - Forwardingablauf vollkommen neu aufgebaut. - Unterbrechung von bulletins wenn eine usermail kommt - Verz”gerung vor disconnect - mehrfacher Richtungswechsel mit f> m”glich - Auswertung von "reconnected" und "link failure" mit gezieltem Abbruch (ohne l”schen der Mail) - Diverse Meldungen machen Forwardprobleme leichter zu verfolgen - die SSID wird bei jedem Connect zwischen (fwdssid) und (fwdssid+1) gewechselt, damit die Verbindungen eindeutig sind. - Trace-M”glichkeit beim Forwarding. fwdtrace 1 in INIT.BCM bewirkt, daá s„mtliche Forwardverbindungen nach TRACE\T_.BCM mitgeschrieben werden. Dabei wird Datum/Uhrzeit, Task-Nr (bei mehrfachconnects wichtig), S (Send) R (Receive) und die entsprechende Zeile angezeigt. Die Forward-Traces k”nnen mit dem Befehl TGREP durchsucht werden, tg gibt das Ende (letzte 2kB) des Files aus. - grep-Funktion fr den Sysop. Syntax: grep grep sucht nach regul„ren Ausdrcken, wie bei UNIX blich. Dies ist ab sofort bei allen Suchoperationen (CL SL SLR TG etc) m”glich. Enth„lt Blanks, so muá es in Anfhrungszeichen gesetzt werden z.B. grep "test string" trace\syslog.bcm - Benutzeroberfl„che: Mit ALT-C lassen sich die Farben einstellen. (ist allerdings noch nicht abzuspeichern, daher nur geringer Nutzen) - Beim Start gibt es ein paar Optionen: bcm /? zeigt m”gliche Optionen bcm /c benutzt bei VGA 25 statt 50 Zeilen (spart ca. 5kB Speicher bei VGA) bcm /m benutzt monochrom-Farbattribute bcm /f zeigt die m”gliche Anzahl offener Files (sollte > 40 sein) - Bei TRACELEVEL 0 werden die #R-Ausgaben nicht in syslog.bcm sondern in syslog_r.bcm geschrieben, damit die vielen Ausgaben leichter analysiert werden k”nnen. Auáerdem kann syslog_r.bcm einfach gel”scht werden, wenn es zu groá wird, ohne daá interessante syslog-infos verlorengehen. Analog zum Befehl SLOG gibt es fr dieses File einen Suchbefehl SLR . - Im Syslog wird die Uhrzeit mit Sekunden angezeigt, um Zeitzusammenh„nge leichter nachvollziehbar zu machen. - Bei allen Log-Ausgabekommandos (SLOG SLR CLOG TGREP UNKNOWN) wird nicht mehr das gesamte File, sondern nur die neuesten ca. 2kByte ausgegeben, wenn kein Suchbegriff angegeben worden ist. Dazu kommen 2 neue Kommandos: BEGIN zeigt die ersten 2kByte eines Textfiles TAIL zeigt die letzten 2kByte eines Textfiles Die Ausgabe wird jeweils auf volle Zeilen gerundet. - Alle halbe Stunde wird ein Programm namens HALFHOUR.BAT ausgefhrt, wenn es existiert. Damit k”nnen regelm„áig DOS-Programme gestartet werden. Die Ausgaben von SAVE.BAT werden nach SAVE.OUT umgeleitet, die von HALFHOUR.BAT landen in HALFHOUR.OUT. Damit kann hinterher festgestellt werden, ob die batches ordentlich ausgefhrt worden sind. - In Kombination mit der Version 1.55 von L2.EXE (nur Mailboxversion verfgbar, Node nach wie vor 1.54) kann BCM nun bis zu 80 logins verkraften. Die bisherigen ca. 40 waren bei DB0AAB und DB0RBS gelegentlich voll. Einstellung in SCC.INI: dports 80 Eine bertrieben hohe Einstellung kostet allerdings Speicher (300 bytes pro port) und sollte daher vermieden werden. ab 1.18 (23.02.94): - Die Sortierung des Checkfiles hat bei REORG gelegentlich nicht korrekt funktioniert. Zur Behebung wurde der bisher verwendete Quicksort gegen ein geeigneteres Verfahren ersetzt, das nur etwa 10% der bisher gebrauchten Zeit ben”tigt und offensichtlich keine Fehler mehr macht. - Schutzmechanismen bei REORG und PURGE gegen Probleme mit gleichzeitigem Filezugriff wurden verfeinert. Purge und Reorg sollten nun ohne Nebenwirkungen im laufenden Betrieb sein, bisher war dies nicht voll gew„hrleistet. - Im BID-File konnte unter seltenen Bedingungen eine Unmenge von Schrott entstehen, die beim REORG das Syslog anfllt. Das Verfahren zum Abspeichern der BIDs wurde radikal ge„ndert und ist nun etwas robuster gegen Fehler in der Verarbeitung. - Das šberprfen der File-Header beim Forwarding hat gelegentlich Files ausgemustert, die eigentlich weitergeleitet werden h„tten sollen. Die šberprfung wurde umgebaut. Folgende Meldungen im Syslog sind neu bzw. ge„ndert: fwds: loop von>zu box Nachricht ist zu oft durch die eigene Box gelaufen (Schleife) und bleibt deshalb liegen. Bulletins drfen nur einmal angekommen sein, Usermails bis zu 3mal. Der Grund liegt bei Bulletins meist darin, daá irgendwo das BID ver„ndert worden ist und sie deshalb nochmal vorbeikommen, bei Usermails ist im Allgemeinen irgendwo das Forward gegeneinander eingestellt, sodaá sich die Boxen die Nachrichten gegenseitig zuspielen. Die Meldung kann mehrfach auftauchen, da sie erst beim (bzw. anstatt) Aussenden der Mail generiert wird und daher bei jeder Box auftaucht fr die die Mail bestimmt gewesen w„re. fwds: too old von>zu box bei bulletins: oldestfwd wurde berschritten, Nachricht ist zu alt und bleibt liegen. fwds: size von>zu box Dieses File ist gr”áer als in der -B Option im Forwardfile angegeben und bleibt deshalb liegen. - Bei Privatmails wird die Forwardadresse nicht nur mitgegeben, wenn sie eingegeben worden ist, sondern auch wenn sie MYBBS entnommen wurde. Das war bisher anders, hat sich aber bei Schnittstellen zu Boxen ohne MYBBS-Forwarding nicht bew„hrt. - Beim Aussenden von Info-Files wird die @-Adresse auch mitgegeben, wenn die Nachbarbox das Ziel ist (wichtig fr diebox T-Mails) - Beim Log kommen nun wirklich 20 Eintr„ge, nicht nur 19. - Lifetimes werden auf das maximal doppelte der eingestellten default-Lifetime begrenzt. Bisher konnte der Benutzer beliebige Lifetimes eingeben. - fwdtrace 2 bewirkt, daá nur Forwarding zu Boxen mitgeschrieben wird, bei denen in fwd.bcm die Option -T angegeben ist. - save.out wird nun wirklich erzeugt (hat nicht funktioniert) evtl. Abstrze zur Ausfhrung von save.bat sollten nicht mehr vorkommen. - R:-Zeilen in ankommenden Mails drfen nun mehr als 90 Zeichen haben, weil manche Sysops nicht genug Unsinn reinkriegen k”nnen. - Eine Žnderung drfte die gelegentlich falsch ankommenden Zeichen kurz nach dem Login vermeiden. Dies muss allerdings erst beobachtet werden, weil es sich um einen nicht testbaren, sporadischen Fehler handelt. - Die Anzeige CPU-Index im VERSION-Befehl wurde berarbeitet, sie ist jetzt nicht mehr abh„ngig von der Auslastung und l„át etwas besser auf die tats„chliche Geschwindigkeit des Rechners schlieáen. Die neuen Werte sind anders gewichtet als die alten und h„ngen sehr viel st„rker vom verwendeten Rechner ab. - Bin„rfilesenden (Sysop) kann durch eine Eingabe ungleich #OK# abgebrochen werden. ab 1.18a (25.02.94): - Bei explizitem FORWARD-Befehl (oder MYBBS) wird der loop-Detektor abgeschaltet ud die Mail trotzdem weitergeleitet. - Mit ALTER NOPURGE 1 l„át sich das Purge fr die eigenen pers”nlichen Nachrichten abschalten. Dies kann jedoch nur ein Sysop tun. Dadurch ist es nicht mehr m”glich, einem anderen b”swillig Nachrichten zu l”schen oder wegforwarden zu lassen. (fr den Sysop: setuser nopurge 0/1) - Passwortfunktion fr den Benutzer. Mit A PW kann sich selbst ein Passwort aufgebaut werden. wird dabei jeweils an ein bereits existierendes Passwort angeh„ngt und kann damit stckweise vergr”áert werden. Die maximale L„nge ist 39 Zeichen. Der login erfolgt dann wie im Sysop-Modus nach Netrom-Gepflogenheiten, d.h. statt dem Ctext kommt DB0AAB> 2 4 34 22 1 unf fr die Zahlen ist dann die entsprechende Stelle aus dem Passwortstring zurckzuliefern. Abschaltung mittels A PW (ohne Parameter) - Mehr Flexibilit„t fr Run-Utilities: Vor dem Start eines Utilities wird ein File namens RUNDAT.BCM erzeugt. In diesem stehen einige wesentliche Benutzerdaten: Die Felder werden nur durch Blanks getennt. ist 1 wenn der Benutzer selbst ber sein eigenes Passwort eingestiegen ist, sonst 0. ist 1 wenn Sysop-PW erfolgreich war. Benutzerstatus (ALTER STATUS) Helplevel ab 1.19 (14.03.94): - Zeilen und Bytes in Nachrichten z„hlen nur noch die Nachrichten selbst, nicht die R:-Zeilen. Dadurch ist die Gr”áe der Nachrichten nicht mehr von der L„nge des Weges abh„ngig. Dis gilt nur fr neue Nachrichten, nicht fr die bestehenden in der Box. - Bulletins, die bereits durch die eigene Box gelaufen sind, werden nicht mehr angenommen (bzw. nach dem Eintreffen sofort gel”scht). Dadurch werden Doppelg„nger mit ver„ndertem BID und dergl. verhindert. - Beim Benutzerpasswort (und auch Sysop-pw) kann der tats„chlich gltige String (5 Zeichen) an einer beliebigen Stelle in einem beliebig langen Zufallsstring stehen. Bisher muáte die 'L”sung' an einer durch 5 teilbaren Position stehen. Die Funktion ist damit kompatibel zu TheNetNode und anderen. - Wenn die erste Nutzdatenzeile in einem File > 120 Zeichen lang war, konnte es zu einem Absturz kommen (seit bcm118). - Abspeichern von Daten anderer Boxen. Auf Wunsch k”nnen aus ankommenden Mails diverse Daten bernommen werden. Dies bezieht sich insbesondere auf die korrekte H-Adresse aber auch andere Feinheiten, die evtl. von Interesse sind. Aktivieren der Funktion mit HADRSTORE 1 Dann werden Files HADDRESS.BCM und HADRHASH.BCM erzeugt. In diesen Files werden die Informationen gesammelt. Jede bekannte Box belegt 256 Bytes. Es wird also langfristig eine Menge von ca. 1-2 MB zu erwarten sein. Beim Reorg werden diese Files mitbearbeitet oder k”nnen gezielt mit reorg h neu erzeugt werden. Die Files werden nur aus neu ankommenden Nachrichten erzeugt, vorhandene Datenbest„nde werden nicht herangezogen. Das Abrufen der Daten geht mit dem PATH-Befehl: p zeigt wie bisher die Weiterleitung einer Nachricht an. p -a zeigt alle Daten zu an, vorausgesetzt es ist schon mindestens eine Nachricht von dieser Box angekommen. Angezeigt wird folgendes: H-Addr: Komplette H-Adresse beim letzten Update R-Header: Informationszeile des R-Headers Last BID: BID der letzten, von dieser Box stammenden Nachricht Last Board: Rubrik der letzten Nachricht Last User: User, ab den von dieser Box zuletzt was gekommen ist Bulletins: Anzahl Bulletins, die von dieser Box angekommen sind Usermails: Anzahl Usermails von dieser Box Dann kommt eine Aufschlsselnung nach bis zu 5 Nachbarboxen, wann (Update) zuletzt wieviele (Count) Nachrichten mit welcher Laufzeit (Delay) ber wieviele Zwischenboxen (Hops) angekommen sind. Aus diesen Informationen l„át sich evtl. auf einen sinnvollen Rckweg der Nachrichten schlieáen. p -s <..> sucht durch die Liste aller Boxen nach einem Suchbegriff. Dieser kann entweder in der H-Adresse oder im Info-Teil des R:-Headers vorhanden sein. z.B. p -s #bay sucht nach allen bayerischen Boxen p -s bcm sucht nach allen BayCom-Boxen Angezeigt wird die Gesamtzahl der Nachrichten der jeweiligen Box, die Zeitspanne wann die Information zuletzt erneuert wurde, die H-Adresse und die R:-Infozeile. p -sc <..> Z„hlt nur die Anzahl der gefundenen Stellen, gibt diese aber nicht aus. Mittels HADRSTORE 2 kann erwirkt werden, daá bei jeder Benutzereingabe die Adresse nach bestem Wissen zur ganzen H-Adresse vervollst„ndigt wird. Bis jetzt arbeitet die ganze Datensammlerei rein passiv, d.h. rein zu informativen Zwecken. (Ausnahme: H-Adressen-Vervollst„ndigung wenn HADRSTORE 2 eingestellt ist). Ob aus dieser Funktion im Endeffekt eine Form des Autoroutings erwachsen k”nnte, halte ich fr sehr fragwrdig. Da sich dieses Verfahren auch bei anderen Systemen nicht als fehlerfrei herausgestellt hat (es bilden sich immer wieder Schleifen oder grob falsche Wege), sehe ich darin eher ein Informationssystem fr den Sysop, um leichter ein korrektes Forwardfile erstellen zu k”nnen. ab 1.20 (22.03.94): - Bug bei der H-Adress-Erweiterung: Gelegentlich konnte es zu vollkommen falschen Forwardadressen kommen, weil ein Wurm in der Hashverkettung war. Ist behoben. Neue Einstellung von hadrstore: hadrstore 2: Rufzeichen wird nur erweitert, wenn der Benutzer keine vollst„ndige H-Adresse angegeben hat. hadrstore 3: Adresse wird immer aus der Datenbank entnommen. - Durch ein erneutes Missgeschick in der Reorg-Routinen wird beim reorg das BID-File in einen unbrauchbaren Zustand versetzt. Bitte mit der neuen Version m”glichst bald REORG I machen dann tuts wieder korrekt. - Žnderung im FORWARD-Befehl: Bei Bulletins wird nicht mehr die Adresse der Nachricht ge„ndert, sondern die Nachricht lediglich unver„ndert zum angegebenen Ziel weitergeleitet. Beispiel: Eine Nachricht @DL bleibt nach dem Forward-Befehl @DB0AAB im Verteiler @DL, wird aber zu DB0AAB weitergegeben (wenn nicht schon vorhanden, BID wird geprft). - Neuer Befehl EXPORT: export schreibt alle Ausgaben, die durch erzeugt werden in das angegebene File. Beispiel: ex ibm.txt r ibm 1- ex test d dl8mbt 1- Die Option -a bewirkt ein Anh„ngen an ein vorhandenes File, ansonsten wird kommentarlos berschrieben. Beispiel: ex -a test.txt ps - Das Userpasswort ist nun abschaltbar, da sich offenbar einiges Schindluder damit breitgemacht hat. Es bestehen 2 M”glichkeiten: userpw 0 (init.bcm oder direkt in der Box) bewirkt, daá in der ganzen Box die User-Passwort-M”glichkeit abgeschaltet ist. Dabei ist lediglich die Eingabe abgestellt, die Funktion ist nach wie vor in betrieb. Der Sysop kann nach wie vor Passw”rter eingeben. Mit dem Befehl a pw off kann ein Benutzer sein eigenes Passwort abstellen. Es ist nur noch dem Sysop m”glich (mit "setuser pw") dieses wieder zu aktivieren. Im ALTER-Befehl (Sysop) wird ein abgestelltes Passwort mit -1 gekennzeichnet, im USER-Befehl (z.B. u -a oder u -p) wird an der Stelle P der Wert 2 geschrieben, wenn das Passwort abgestellt ist. - Es gab viele Beschwerden wegen unerwnschter Fernl”schungen durch andere Sysops. Es sind zu diesem Zweck 2 neue Parameter hinzugekommen, mit denen jeder Sysop seine Box so einrichten kann, wie es erwnscht ist eraselog 0 kein Logging von gel”schten Files 1 remote-erase (auch Versuche werden gespeichert, wenn rem-erase aus ist) Kennzeichen im File: #L oder #K (in dieser Box ferngel”scht) Kennzeichen #X bedeutet, daá der L”schbefehl nicht von der Box kommt, bei der die Nachricht eingegeben wurde. 2 sysop-erase (bulletins+privatmails, die lokal "zensiert" wurden) Kennzeichen: #S 4 privatmail-erase (l”schen eigener Nachrichten) Kennzeichen: #E 8 privatmail-erase nach Forwarding (Nachrichten, die die Box verlassen) Kennzeichen: #F 16 unerase-Befehle werden auch gelogt. Kennzeichen: #U 32 L”schen von Nachrichten nach Transfer (nur bulletins) Kennzeichen: #T Die Werte k”nnen miteinander kombiniert werden, komplettes Logging: 63 Die L”schungen werden im File TRACE\ERASELOG.BCM vermerkt. In diesem File kann analog zu SLOG etc. mit dem Befehl ELOG gesucht werden. remerase 0 remote-erase ganz abgeschaltet. Ankommende E-Nachrichten werden ignoriert, aber ggf. im Log vermerkt. Dadurch k”nnen L”schungen evtl. h„ndisch durchgefhrt werden. 1 remote-erase ein (wie bisher, alle L”schungen werden durchgefhrt) 2 Fernl”schung wird nur durchgefhrt, wenn die Nachricht in derselben Box gel”scht wird, von der sie eingegeben wurde. 3 Fernl”schung im Fall (2) wird zwar durchgefhrt, jedoch werden solche Nachrichten (mit X gekennzeichnet) beim PURGE nicht gel”scht sondern bleiben bis zum Verfall der Lifetime erhalten. Sie k”nnen mit dem Befehl CHECK -R gelistet werden (check -r zeigt im Gegensatz zu bisher nur noch die mit X gekennzeichneten Nachrichten an), ein l”schen der Nachrichten ist ber den Umweg "unerase " und "erase " m”glich. Dadurch l„át sich "Zensur" selbst entscheiden, ob die Nachricht nicht doch wieder aufscheinen soll. - Die Meldung "Soeben ist eine neue Nachricht .. eingetroffen" wird nun in der richtigen Sprache gesendet. Bisher war es die Sprache dessen, der die Nachricht in die Box gespeichert hat. Diese Žnderung steht zwar vom Nutzen in keinerlei Verh„ltnis zum Aufwand, wurde aber von sehr vielen Leuten mit groáer Dringlichkeit angemahnt (mein Kommentar: Nietenz„hler hi). Als angenehme Randerscheinung wird jetzt der Prompt bei Erscheinen dieser Meldung auf das eigene Rufzeichen gesetzt, damit ein anschlieáendes "r 25" nicht ins leere geht, wenn der Prompt anders steht. - WORLI-Boxen drfen nun auch eine Nachricht mit ST .. statt SP und SB schicken. Es konnte mir zwar niemand befriedigend erkl„ren worum es sich dabei handelt, aber es scheint vorzukommen. - Es ist nun auch ein KILL-Befehl auf einen Purge- oder Reorgprozess zul„ssig. Das hat bisher zu einem klemmen der Box gefhrt. - Hinweis (War schon bisher so, wurde allerdings nicht erw„hnt): Im User-Passwort (bei ALTER PW) drfen keine Zeichen , (Komma) und ; (Semikolon) vorkommen. Diese werden bei der Eingabe verschluckt. - REPLY kann nun auch mit Board/Bereich versehen werden. REP ohne Parameter bezieht sich nach wie vor auf das zuletzt gelesene File. Auch die Befehle ERASE UNERASE TRANSFER SETLIFE FORWARD beziehen sich auf das zuletzt gelesene File, wenn kein Board/Bereich angegeben wird. - Statt eines Bereiches kann nun auch ein Suchbegriff angegeben werden. Dieser muá in Anfhrungszeichen stehen. Beispiele: e "betreff" e ibm "suche" r baybox "bcm120" rep "kritik" tr dl8mbt "df3vi" >dg5mgn Der Suchbegriff kann irgendwo in einer Zeile des LIST-Files auftreten. Es kann also (wie bisher auch schon) bei der Suche nach Einzelzeichen zu mehrdeutigkeiten kommen. Die Žnderung gilt fr die Befehle ERASE UNERASE TRANSFER SETLIFE FORWARD REPLY READ - Mit dem Parameter CREATEBOARD 1 kann eingestellt werden, daá auch ein Benutzer einen neuen Boardnamen unter TMP anlegen kann (wie beim Forwarding). Ich halte es zwar nicht fr sinnvoll, aber es gab schon einige Beschwerden, warum man das bei der Baycom-Box nicht kann obwohl es woanders geht. ab 1.21 (05.04.94): - Diverse kleine Innenkosmetik, die ein Aufz„hlen nicht lohnt. - Fehler im Aufbau des hadress.bcm beseitigt (Doppeleintr„ge, Mist in der Headerzeile etc). Bitte einmal reorg h machen. - REPLY-Befehl geht nun wieder fr Bulletins - Die Kopfzeile im Read-Befehl ist nun wieder exakt wo wie vorher Ich hatte die Darstellung etwas verkrzt, um ein šberlaufen der Zeile zu verhindern. Dabei ist mir entgangen, daá viele Leute die Mails nicht lesen wollen, sondern maschinell auswerten, und da muá offenbar alles aufs Bit genau passen. In diesem Zusammenhang sollte ber eine Maschinenlesbare Boxoberfl„che nachgedacht werden, da es meines Erachtens untragbar ist, alte Krcken bis zum Nimmerleinstag mitzuschleppen, nur weil es sonst die "Maschinisten" nimmer lesen k”nnen. - Der Check-Befehl ist gravierend schneller geworden. Dies wird mit einem Hilfsfile CHECKNUM.BCM erreicht, das die Nummern innerhalb der Rubriken enth„lt. Dieses File wird automatisch erzeugt und aktualisiert, kann aber auch durch "reorg n" gezielt neu erzeugt werden. - H-Adressen drfen nun mehr als 24 Zeichen lang sein. Zum Zeitpunkt des Designs der Box war noch nicht abzusehen, daá manche Sysops irrwitzig lange Adressen einstellen. Nun ist eine maximale L„nge von 39 Zeichen m”glich. Zu diesem Zweck muá das File HADDRESS.BCM umorganisiert werden. Dies geschieht beim Starten automatisch (kein Eingreifen vom Sysop erforderlich), das File heiát knftig HADR2.BCM. Das alte File kann gelegentlich gel”scht werden, wenn sicher ist, daá kein Zurckrsten auf eine alte Version mehr erforderlich ist (!). Nach dem Starten ist ein reorg h sinnvoll, aber theoretisch nicht erforderlich. Ich empfehle es trotzdem. - Nach diversen Diskussionen und Problemen habe ich mich entschlossen, die Auswertung der Forwardwege prinzipiell zu erneuern. Herausgekommen ist eine L”sung, die nun voll dem Lehrbuch entspricht und trotzdem halbwegs robust gegen falsche Einstellung ist: Einlesen von FWD.BCM -------------------- Bei jedem Bezeichner werden, beginnend von rechts, alle Bezeichner abgeschnitten, die in der eigenen Boxadresse enthalten sind. Beispiel bei DB0AAB.#BAY.DEU.EU: db0wgs.#bay.deu.eu .eu ist enthalten, wird abgeschnitten db0wgs.#bay.deu .deu ist enthalten, wird abgeschnitten db0wgs.#bay .#bay ist enthalten, wird abgeschnitten db0wgs bleibt ber. Muss bekannt sein, da in der eigenen Region k1xx.#bay.nj.usa.na bleibt unver„ndert, da zwar #bay in der eigenen Adresse enthalten w„re, aber von rechts begonnen wird. .#hes.deu .deu wird abgeschnitten, .#hes berlebt In dem so eingelesenen Forwardfile sind nur noch Bezeichner enthalten, die auáerhalb der eigenen Bereiche liegen. Auáerdem wird automatisch (wenn nicht schon vorhanden) zu jeder Box das jeweilige Boxcall mit eingetragen. Das vereinfacht erstens die Auswertung, und zum anderen ist dadurch auch ein Alternativrouting zu Nachbarboxen m”glich, wenn man diese auch noch woanders eintragen will. Auswerten der Forwardadressen ----------------------------- Beim Auswerten der Forwardadresse wird zun„chst das ERSTE Feld untersucht. Wenn dieses in der Forwardliste exakt gefunden wird, so wird der Rest der H-Adresse ignoriert. Da Rufzeichen weltweit eindeutig sind, ist kein sinnvoller Fall denkbar, wo dies eine falsche Weitergabe ergibt. Ist das exakte Rufzeichen (oder fr bulletins der vollst„ndige Verteiler) nicht gefunden worden, so werden der auszuwertenden Adresse von rechts beginnend alle Bezeichner abgeschnitten, die in der eigenen Boxadresse enthalten sind (Beispiel siehe oben). Mit dieser modifizierten Adresse wird nun folgende Absuche durchgefhrt: Jeder Bezeichner im Forwardfile wird mit dem Ende der modifizierten Adresse verglichen. Dabei wird in der gesamten Tabelle nach der l„ngsten šbereinstimmung gesucht. Damit der Vergleich als erfllt gilt, ist eine rechtsbndige, exakte šbereinstimmung erforderlich. Auáerdem muá das Feld, mit dem der Vergleich durchgefhrt wird, entweder mit . beginnen, oder ein gltiges Boxrufzeichen sein (fr Konstrukte wie dh5rae.oe5xbl.aut.eu). Schlagen die bisherigen Vergleiche fehl, so wird nach passenden Wildcards gesucht. Diese mssen sich auf das Rufzeichen der Box beziehen (nicht auf H-Bezeichner) und funktionieren nur bei konkreten Adressen, nicht bei Verteilern. Auswirkungen im Forwardfile --------------------------- Die Adressierung bleibt fast vollst„ndig erhalten. Anpassungen fr Bezeichner, die im eigenen Bereich liegen, werden automatisch vorgenommen. Bei Bezeichnern im Ausland ist zu beachten, daá die Adresse nun streng von rechts ausgewertet wird (Ausnahme: ein konkretes Boxrufzeichen ist bekannt). Das heiát konkret, daá eine Angabe ".#tir" (Tirol) garnichts bringt, weil diese von rechts in einer Adresse wie "oe7xkj.#tir.aut.eu" gesucht wird. Das ".eu" darf entfallen, weil es in den eigenen Bereich f„llt. Das ".aut" ist jedoch auáerhalb und muá deshalb angegeben werden. Der korrekte Eintrag fr Tirol lautet also ".#tir.aut" Zus„tzlich kann in eine andere Richtung noch ".aut" angegeben werden. Da stets nach der l„ngsten šbereinstimmung gesucht wird, werden dann alle Nachrichten nach Tirol anders verteilt als der Rest von ™sterreich. Eine solche Einstellung bedingt natrlich, daá sich die Sysops halbwegs einig sind, wie ihre L„nder heiáen. Ich gebe zu, in diesem Fall ein schlechtes Beispiel gew„hlt zu haben (hi). Ein Sonderfall ist die von einigen wenigen Sysops eingestellte Adresse mit .EURO am Schluss. Diese F„lle mssen einzeln abgehandelt werden (in eine Richtung .HUN.EURO, in die andere .ITA.EURO) weil die Erkennung des eigenenen Kontinents hier nicht funktioniert und bei der strengen Leserichtung von hinten nach vorne das n„chste Feld sonst nicht ausgewertet wird. Vielleicht gelingt es aber auch, die wenigen (etwa 2% von allen in EU) Sysops davon zu berzeugen, es so zu machen wie alle anderen auch. Žnderungen 1.21c (19.04.94): - Zum leichteren Erzeugen des Userpasswortes durch beliebige Terminalprogramme kann nun mittels "a pwline 1" eingestellt werden, daá vor dem Passwortprompt vom Benutzer eine Zeile mit beliebigem Inhalt (z.B. pw oder sy oder irgendwas, das das Terminal "scharf" stellt) erwartet wird. Dadurch verh„lt sich die Box wie bei einem Sysop-Einstieg und das Password ist mit den meisten Terminals automatisch zu erzeugen. - Neben SAVE, HALFHOUR, HOUR wird nun alle Minute MINUTE.BAT und MINUTE.IMP ausgefhrt. Wenn die Files nicht existieren, wird nichts gemacht. Diese Erweiterung ist auf Wunsch entstanden und es ist nur auf schnellen Rechnern empfehlenswert, alle Minute ein Batch- oder Importfile zu starten. - Das BID-File kann jetzt mehr als 65535 Eintr„ge aufnehmen. Zu diesem Zweck muáte die Struktur des Files ge„ndert werden. Die relevanten Files heiáen nun BIDS2.BCM und BIDH2.BCM. Die Hashtabelle belegt nach der neuen Struktur 256kByte statt bisher 128kByte. Die Umstrukturierung erfolgt automatisch beim Start der neuen Boxversion. Die alten Files (bids.bcm und bidhash.bcm) k”nnen gel”scht werden, wenn nicht mehr auf eine „ltere Boxversion zurckgerstet werden soll. Beim Reorg werden im Unterschied zu bisher alle BIDs aus den vorhandenen Daten in das Bidfile mit aufgenommen. Der Parameter MAXBIDS bestimmt die maximale Anzahl BIDs im Bidfile, nachdem Reorg gelaufen ist. Im Betrieb wird das File bis zu 10000 Eintr„ge gr”áer, danach wird automatisch eine Reorganisation des Bidfile ausgel”st. Das dieser Parameter muá auf jeden Fall gr”áer eingestellt sein als die maximal zu erwartende Anzahl von Bulletins in der Box. Empfehlenswert ist die Defaulteinstellung 65536, bei zu vielen wird es langsamer und bei zu wenigen ist die Speicherzeit zu kurz. - L”schen doppelter Nachrichten mit REORG X Da es in der Vergangenheit mehrmals zu Fileverdopplungen durch die unterschiedlichsten Fehler in der BID-Ablage kam, ist nun mittels "reorg x" ein L”schen s„mtlicher Doppeleintr„ge m”glich. Die Funktion benennt die vorhandenen BIDfiles um, liest alle vorhandenen Bulletins ein, l”scht doppelte und kopiert anschlieáend die Files wieder zurck. Die Funktion sollte daher nicht unterbrochen werden. Wenn es doch passiert, so sollte bids2.reo und bidh2.reo anschlieáend h„ndisch in die entsprechenden *.bcm Files umkopiert werden, da sonst der BID-Bestand verloren ist. Die BID-Files sind w„hrend reorg x kleiner als im Betrieb. Keinesfalls drfen die Files w„hrend der reorg x l„uft umkopiert werden. Das kann zu Datenverlust fhren. Die Funktion schaltet die Box automatisch auf disable, weil der Ablauf kritisch ist. Vor dem Start sollten keine anderen Benutzer/Mailboxen eingelogt sein. W„hrend des Ablaufs drfen keine neuen Nachrichten eintreffen. Wenn man beim Ablauf die Box in Ruhe l„át, funktioniert der Vorgang zuverl„ssig und ohne Risiko. Von unn”tig h„ufiger Anwendung wird abgeraten, schon allein weil der Vorgang recht lange (ca. 1-4 Stunden) dauert. Žnderungen 1.31: Prinzipielles: - Fr eine Portierung nach Linux wurde der gesamte Code berarbeitet und portabel fr beliebige ANSI-C++ Compiler gemacht. Dabei haben sich teilweise gravierende interne Žnderungen ergeben, die im Idealfall jedoch keine Žnderung der Funktionalit„t bewirken. Sollten pl”tzlich Dinge nicht mehr gehen, die bisher gegangen sind, bitte ich um Mitteilung. Die Linux-Version ist noch im Test. Bei Interesse bitte bei mir melden. Ein paar Macken sind noch drin, aber Versuche kann man schon mal machen. - Info: Die Angabe "Swap" im VERSION-Befehl stimmt nur bei der Linux-Version. Zur Verbesserung der Portabilit„t existiert sie auch in der DOS-Version mit der Angabe "-". Auch an anderen Stellen (insbes. Kleinschreibung von Filenamen) wurden bei der DOS-Version Zugest„ndnisse an Linux gemacht. - Eigentlich sollte die vorliegende Version bereits mit einem neuen Interface zu L2.EXE laufen. Da dieser L2 aber noch nicht stabil genug ist und auch die Node-Version damit nicht mehr funktioniert habe ich nochmal das alte Interface hineingeflickt. Hier gilt im Prinzip das oben gesagte sinngem„á. Nun zu den tats„chlichen Žnderungen: - Verbesserungen am RUN-Interface: - die Files zum Auslagern der Programmausgaben werden nun mit eindeutigen tempor„ren Filenamen angelegt. - Metazeichen werden bei der Eingabe abgefangen. - die Datei RUNDAT.BCM enth„lt zum bisherigen Format noch weitere Zeilen in der Form: ----------------------------------------------- DL8MBT DF0AR Flori DL 0 1 0 2 Console call DL8MBT mybbs DF0AR name Flori language DL password 0 sysop 1 status 0 helplevel 2 digi Console txt_output 49L0G90 bin_output 49L0G91 ----------------------------------------------- Die beiden letzten Filenamen bestehen aus eineindeutigen, tempor„ren Filenamen, die von der Box vorgegeben werden. Das erste wird als Textfile zum Benutzer ausgegeben, das zweite transparent als Bin„rfile. Das RUN-Programm sollte hier auch l„ngere Pfadnamen akzeptieren, damit knftig hier Žnderungen auf Boxseite m”glich sind. Die Liste kann ggf. nach unten erweitert werden. Die Ausgabefiles werden nun in folgender Weise abgearbeitet: - Text-Ausgaben nach STDOUT (ehemals ANSWER.TMP) - Text-Ausgaben nach STDERR (ehemals ERROR.TMP) - Text-File welches mit txt_output benannt wird - Bin„r-File "bin_output" wird transparent, d.h. ohne jeden Vor- und Nachspann ausgegeben. *** Wer jetzt verwirrt ist: das Run-Interface ist trotz allem kompatibel zum bisherigen. Man MUSS also nichts „ndern, die Erweiterungen sind nur fr komplexe Programme, z.B. EL von DL5FBD gedacht. - wie an den vielen Filezugriffen zu sehen ist, ist fr einen befriedigend schnellen Betrieb von Utilities ein ordentlicher Rechner notwendig, also mindestens 386/33/4MB, bei kleinerer Maschine kann nur davon abgeraten werden weil jedes externe Programm als ungeheure Bremse wirkt. - Bei Import-Files gibt es etliche Verfeinerungen: o sollte nicht mehr zum Absturz fhren import innerhalb von import-files ist nun zul„ssig. Der Import wird allerdings gleichzeitig fortgefhrt (neue Task), das darf nicht zu Fehlern fhren. minute.bat/minute.imp wird nun zuverl„ssiger ausgefhrt neu: quarter.bat/quarter.imp alle Viertelstunde. - Automatische Import-Files funktionieren jetzt auch, wenn der Status des eigenen Boxrufzeichens auf 2 (gesperrt) gesetzt ist. Das war bisher nicht so. - Beim Ausschlieáen von Boards im Forward ("*RUBRIK") wird der Name vor passieren der CONVNAME-Funktion verwendet. - Es k”nnen nun maximal 30 Sprachen verwaltet werden, sofern der Speicherplatz ausreicht. Bisher war die Grenze bei 12 Sprachen. - Verfeinerungen im Reorg der Checkliste. Insbesondere der Fall einer leeren Checkliste fhrt nicht mehr zum Fehler. - Žnderung in der H-Adressen-Expandierung. Wenn hadrstore 2 eingestellt ist und vom Benutzer eine nicht auswertbare Adresse eingegeben wird, wird sie trotzdem wie bei hadrstore 3 expandiert. Dadurch sollten im Durchschnitt weniger Mails liegenbleiben. - Wenn MYBBS nicht bekannt ist und keine Adresse angegeben wurde, erfolgt nun bei SEND eine Fehlermeldung - Wird PURGE fr Bulletins aufgerufen, so erfolgt der anschlieáende Neuaufbau der Checknummern im Hintergrund, Prompt erscheint sofort wieder. - Einbau des BOX-BIN-Formates. Es ist nun Benutzer- und Forwardseite fr Bin„rfiles kompatibel zu DieBox eingebaut. Ich h„tte eigentlich lieber das weltweit benutzte und bew„hrte Verfahren nach F6FBB benutzt, der politische Druck hat die Entwicklung jedoch in diese Richtung getrieben. Ich m”chte an dieser Stelle meine tiefe Verachtung gegenber den Zeitgenossen zum Ausdruck bringen, die durch ideologische Hetzparolen Stimmung gegen Sysops von BayCom-Boxen gemacht haben, anstatt in einer sachlichen technischen Diskussion eine L”sung herbeizufhren. Manche Typen haben sich zu diesem Thema ein solch sch„biges Zeugnis ausgestellt, daá das Vertrauen fr eine knftige Zusammenarbeit stark belastet ist. Zur Technik: Aktiviert wird Boxbin beim Forward durch eine der Bedingungen: - Option -i in fwd.bcm - SID-Kennung "baycom" mit Version >= 1.30 Das Verhalten auf User- und Forwardseite ist weitgehend identisch zu Diebox (sollte zumindest so sein, Fehler bitte melden). Start-Bin„rtransfer: #BIN# oder #BIN##| oder beide M”glichkeiten mit Filespec dahinter. In dir/list/check erfolgt Kennzeichnung durch (BIN) vor dem Betreff. Beim Forward wird CRC-Error durch |> statt > gekennzeichnet. Das File wird dann bis zu 4mal wiederholt. In den Textfiles wird der Bin„r-Start in der Headerzeile nach dem Operator = im komprimierten Format angegeben. Am Bin„rstart ungleich =!!! (entspricht 0) erkennt man ein Bin„rfile. Es darf keinesfalls mit einem Editor bearbeitet werden, da sonst evtl. der Inhalt oder der Offset nicht mehr passt. Am Beginn des eigentlichen Bin„rinhalts wird die #BIN#... Zeile gespeichert und auf insgesamt 80 Zeichen mit 0 (nicht blank) aufgefllt. An DieBox-Sysops: ================= Bitte in MBSYS\SFWID.BOX folgenden Eintrag machen: ------ BayCom-1.1 18 S BayCom-1.2 18 S BayCom- 19 ------ Damit ist sichergestellt, daá ab BayCom-Box 1.30 auch BIN-Forward funktioniert. Dies ist notwendig ehe Bin-Forward wirklich gehen kann. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ! Bitte diese Information an alle Nachbar-Sysops weitergeben. ! ! Erfolgt dieser Eintrag bei einem DieBox-1.9 Nachbar nicht, so ! ! kommt es beim Forward von Bin„rfiles zum Blockieren. Es ist ! ! also sehr wichtig daá ALLE DieBox-Sysops diesen Eintrag machen ! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! - BUGs: Es hat im Moment ein paar Unzul„nglichkeiten, die bei n„chster Gelegenheit behoben werden: - transfer von Bin„rfiles funktioniert nicht. - kann ein Bin„rfile nicht zugestellt werden, erfolgt nur ein Eintrag ins Syslog, keine Mail an den Adressaten. Ich wollte die bin-f„hige Version so schnell wie m”glich unters Volk bringen, damit die militanten Streitereien rund um bin-fwd aufh”ren. Verfeinerungen haben eher Zeit, kommen aber alsbald. Žnderungen 1.31c: - gel”schte TMP-Boards wurden bei PURGE nicht entfernt (Portierungsproblem von DOS nach ANSI-C++/POSIX). Hat viel Arbeit gemacht, sollte aber nun wieder tun. Selbiges gilt fr den MVBOARD-Befehl. Insider kennen die Aufrufe findfirst/findnext, von denen ich etliche -zig drin hatte und fr die es kein portables Žquivalent gibt, sprich jede Stelle muáte einzeln auf Aufrufe von readdir() und stat() umgestrickt werden. Das wird m”glicherweise noch weitere Nachwehen mit sich ziehen, die noch nicht aufgefallen sind. - Filenamen waren immer noch teilweise groágeschrieben und mit \ als Pfadseparator. Da DOS auch kleingeschriebene Namen versteht und / fr die Pfade, und das dann zumindest richtung UNIX portabel wird, habe ich nun alle Spuren verwischt (hoffentlich...). - Die Option -x beim READ von Bin„rfiles bewirkt, daá nur der Textteil der Nachricht ausgegeben wird. Ich gebe zu daá -x dafr reichlich bl”d ist, aber es war sonst nix mehr frei und ich wollte keinen neuen Befehl erfinden. Vielleicht hat jemand eine bessere Idee, ich bin da aufgeschlossen. - Beim FORWARD-Befehl bewirkt neuerdings die Option -f, daá bei Bulletins die Adresse tats„chlich im File ge„ndert wird und das File nicht nur in die FWD-Liste eingetragen wird. Das war frher fest so, ist normalerweise bei Bulletins nicht sinnvoll aber kann in Spezialf„llen erforderlich sein. Beispiel: Eine Nachricht, die @DB0AAA adressiert ist, soll @P52 verteilt werde. Wenn man nun f lokales 5 @p52 angibt, bleibt die Nachricht @DB0AAA adressiert, wird aber nach DB0CZ weitergegeben. Gibt man f -f lokales 5 @p52 an, so steht in der Nachricht anschlieáend @P52 drin. (Anmerkung: dieses Beispiel ist mir so zugegangen, ist aber durchaus representativ. Fr andere Adressen als lokale Verteiler ist die Anwendung n„mlich nicht sinnvoll). - Beim Liegenbleiben von Bin„rmails wird nun eine Nachricht erzeugt, wo das Bin„rfile liegt. Transfer von Bin-Mails funktioniert noch nicht. - Da bei IMPORT-Files ein "o del " nicht zuverl„ssig funktioniert wenn das file sich selbst l”schen sollte (z.B. wegen eines geladenen SHARE.EXE), ist nun eine sauberere L”sung eingebaut. Der Befehl impdel innerhalb eines Importfiles bewirkt, daá das Importfile sich an der Stelle beendet und danach sich selbst l”scht. kann irgendein Name sein, sollte aber sinnvollerweise der Name des gerade laufenden imp-files sein. Dieser ist dem Programm jedoch an der Stelle nicht bekannt, daher muá er angegeben werden. Žnderungen 1.33a: - Editierm”glichkeit fr H-Adressen: p -ea setzt eine neue Adresse (Eintrag wird erzeugt falls er nicht existiert) p -ed l”scht einen Eintrag p -eh
setzt eine neue R: - Zeile p -et setzt Header-Empfangsdatum auf Anmerkung: es kann auch ein Header-Empfangsdatum aus der "Zukunft" angegeben werden, dadurch kann ein Eintrag fr eine definierte Zeit gesperrt werden. - Bei zu langen Mails (wegen gesetzter -b Option im Fwd-File) wird nun eine Warnmail an den Adressaten geschickt - Doppelte Privatmails bei Fwd-Mehrfacheintr„gen (kamen seit Version 1.30 mitunter vor) sollten wieder vorbei sein. - Boards mit / oder \ im Namen werden nun nicht mehr angelegt. Diese Zeichen werden automatisch gegen ein _ ersetzt. - Beim Purge kommt es nicht mehr zu Klemmern, wenn ein Verzeichnis nicht gel”scht werden kann (z.B. wegen "/" im Filenamen, siehe oben) Žnderungen 1.34: - einige interne Bugfixes vorheriger Versionen, keine funktionalen Žnderungen Žnderungen 1.35: *** Bug-Behebungen: - leere Boardnamen werden nicht mehr erzeugt. (Ich hoffe ich habe alle dussligen Randf„lle erwischt). Boardnamen mit mehr als 8 Zeichen werden ebenfalls nicht mehr akzeptiert. - Die L„nge von Bin„rfiles bei LIST/CHECK etc. war um ein Byte falsch. Sollte nun stimmen. - p -e.. (hadressen editieren) war auch im nicht-sysop status m”glich. Das war so nicht beabsichtigt und ist behoben. - Bei der Aussendung von Usermails war immer noch ein Fehler, so daá in Spezialf„llen Verdopplungen vorkommen konnten. Sollte nun endgltig behoben sein. - Wenn ein Password gesetzt ist, kann mybbs nur noch in der Box ge„ndert werden, die vorher als mybbs eingestellt war. - Beim Bin„r-Forward konnte es in seltenen, aber reproduzierbaren F„llen zum Aufh„ngen des Forward durch wiederkehrende CRC-Fehler kommen. Dies lag an einer unsauberen Positionierung im File und sollte nun endgltig behoben sein. - Die Optionen zum Forward werden bei DIR PATH nun korrekt angezeigt, ein Bug hat gelegentlich Optionen unterschlagen. - Wird eine Usermail nach Bulletin transferiert, so wird automatisch ein BID hinzugefgt. - Import-Files werden nicht mehr im cmdlog.bcm gespeichert, Fehlermeldung bei IMPDEL ist abgefangen. - H„nger beim Forward, wenn U in den Zeiten eingetragen sind, sollten aufh”ren. *** Neue Funktionen: - postfwd diese Funktion schickt liegengebliebene Privatmails nach @mybbs nach. Alle Usernachrichten werden durchgesucht und weitergeleitet, falls sie liegengeblieben sind. postfwd ist sozusagen ein Aufr„mdienst fr liegengebliebene Nachrichten. Nachrichten k”nnen liegenbleiben und durch postfwd angestoáen werden, wenn - w„hrend ihrer Ankunft zu einer ungnstigen Zeit ein Disconnect oder shutdown erfolgt - die Adresse nicht bekannt war als die Nachricht ankam. - Die Nachricht falsch adressiert ist, aber mybbs bekannt und korrekt ist. - Die Nachricht weder richtig adressiert war, noch mybbs bekannt ist, aber inzwischen eine Nachricht vom Adressaten angekommen ist, aus der sich sein mybbs schlieáen l„át Postfwd tr„gt auch Nachrichten, die bereits zum Foward eingetragen sind, nochmal ein. Das heiát, daá Nachrichten zu Boxen, die z.B. im Moment nicht erreichbar sind, dort nochmal eingetragen werden. Das ist aber nur ein Sch”nheitsfehler, da die Nachrichten deswegen nicht mehrfach verschickt werden. Das fwd-file fr solche F„lle wird l„nger als n”tig, allerdings sind diese Files ohnehin nicht groá und kosten daher wenig Plattenplatz. - Da die vielen Batch- und Importfiles zu den verschiedenen Zeiten langsam unbersichtlich geworden sind, gibt es nun eine neue, flexiblere Bearbeitung fr externe Programme und Importe. Gesteuert wird die gesamte Zeitverarbeitung durch ein File crontab.bcm Dieses File ist im Format sehr „hnlich dem gleichnamigen File unter UNIX. Das folgende Beispielfile ersetzt alle bisherigen zeitgesteuerten Jobs und fgt ein paar neue hinzu (reorg und postfwd): ---------------------------------------------------------------- #Timing-File for BayCom-Mailbox crontab.bcm # #ranges: #minute: 0-59 hour: 0-23 day: 1-31 month: 1-12 #weekday: 0-6 (0:sun 1:mon 2:tue 3:wed 4:thu 5:fri 6:sat) # #minute hour day month weekday command * * * * * minute 0,30 * * * * halfhour 1,31 * * * * beacon 3,33 * * * * forward 5 2 * * * postfwd 5 3 * * * purge 35 3 * * * save 5 4 * * 0 reorg 0,15,30,45 * * * * quarter 2 0 * * * hour0 2 1 * * * hour1 2 2 * * * hour2 2 3 * * * hour3 2 4 * * * hour4 2 5 * * * hour5 2 6 * * * hour6 2 7 * * * hour7 2 8 * * * hour8 2 9 * * * hour9 2 10 * * * hour10 2 11 * * * hour11 2 12 * * * hour12 2 13 * * * hour13 2 14 * * * hour14 2 15 * * * hour15 2 16 * * * hour16 2 17 * * * hour17 2 18 * * * hour18 2 19 * * * hour19 2 20 * * * hour20 2 21 * * * hour21 2 22 * * * hour22 2 23 * * * hour23 ---------------------------------------------------------------- Kommentarzeilen beginnen mit einem Zeichen ungleich 0-9 oder * In den linken 5 Spalten werden Zeiten angegeben. Hier kann jeweils entweder eine Zeit stehen, oder mehrere durch "," getrennt, oder Zeitbereiche in der Form "5-12" oder jede beliebige Kombination die nicht l„nger als 30 Zeichen ist, also z.B. "1,2,4-7,5,6-12,16" Ein * steht fr "jede Zeit ist gltig". Angegeben werden Minuten, Stunden, Tag im Monat, Monat, Tag der Woche. Bei letzterem bedeutet 0=Sonntag und z„hlt bis 6=Samstag. Alle Zeitangaben mssen erfllt sein, damit das angegebene Programm ausgefhrt wird ("UND"-Verknpfung). Sollten mehrere Zeitmodelle "ODER"-verknpft werden, so kann dasselbe Programm in mehreren Zeilen ausgefhrt werden. Das ausgefhrte Kommando ist entweder ein Batchfile (wird unter DOS ausgefhrt, Endung .BAT, oder ein Importfile (Endung .IMP), wie bisher gewohnt. Auáerdem werden einige reservierte, interne Kommandos ausgefhrt. Diese sind: purge startet das Ausputzen des kompletten Filesystems (wurde bisher zu "purgehour" gestartet) forward st”át das Forwarding zu benachbarten Boxen an (wurde bisher zur vollen und halben Stunde gestartet) beacon st”át das Erzeugen einer Mail-Bake an (wurde bisher in "mailbeacon"-Intervallen gestartet) postfwd leitet liegengebliebene Usermails weiter (neu) reorg [opt] startet Filesystem-Reorganisation. Wenn [opt] weggelassen wird, wird ein kompletter Reorg gemacht. Ansonsten kann ein Teil-Reorg angegeben werden, n„mlich einer der Buchstaben b Bulletins c Check-Liste h H-Adress-File i BID-File l User-Liste n Check-Nummern (in reorg c enthalten) u User-Nachrichten x Ausmisten von doppelten Bulletin-Eintr„gen (Vorsicht!) Beispiel: reorg i (reorg wurde bisher nicht automatisch aufgerufen) Sind zu einer Zeit mehrere Bedingungen gleichzeitig erfllt, so werden sie in der Reihenfolge der crontab abgearbeitet. Wenn ein batch-Programm (also externer DOS-Aufruf) mehr als eine Minute dauert, kann es sein daá andere Jobs, die unter derselben Zeit aber weiter hinten stehen, nicht mehr aufgerufen werden, weil inzwischen die Zeit gewechselt hat. Interne Kommandos (purge, forward etc) sowie IMPORT-Files werden nebenl„ufig ausgefhrt, d.h. blockieren sich nicht gegenseitig sondern starten wirklich zur gleichen Zeit. Wenn solche šberschneidungen unerwnscht sind, so ist dies durch entsprechendes Timing oder sleep-Kommandos in den entsprechenden Importfiles zu erreichen. Das File crontab.bcm wird bei jedem Minutenwechsel neu gelesen. Es sollte daher nur mit den Box-internen Befehlen edit,rtext,wtext bearbeitet werden und nicht durch externe DOS-Aufrufe (z.B. o copy ..) Dadurch ist sichergestellt, daá keine Schreib-/Lesekonflikte auftreten. Hinweis: Die Parameter mailbeacon und purgehour entfallen knftig. Sie werden vorerst noch aus Kompatibilit„tsgrnden mitgefhrt, damit ein Zurckrsten auf „ltere Versionen m”glich ist. - Beim der Anzeige "From: ..." im Kopf einer Nachricht wird nun statt dem eigenen Boxcall ggf. das Mybbs des Einschreibers und, falls bekannt, dahinter in Klammern der Name angegeben. - Passwort-Funktion fr Forwarding Zum Forwarden ist nun eine DieBox-kompatible Passwortfunktion eingebaut. Soll mit Passwort geforwardet werden, so muá im BCM-home Verzeichnis pro Forwardpartner ein File .pwd, also z.b. db0aab.pwd liegen. Dieses File enth„lt eine 1620 Bytes lange Zufallsfolge, die keine Zeilenumbrche oder Sonderzeichen enthalten darf. Das Format entspricht zu 100% dem File pwlist.bcm Dieses File muá spiegelbildlich bei beiden Forwardpartnern gleich vorhanden sein. Existiert ein solches Passwortfile, so MUSS der Forwardpartner das Verfahren beherrschen und es MUSS das passende Passwortfile bei ihm vorliegen, sonst ist kein Forward m”glich. Der Austausch des Passwortes funktioniert so: Wird die Box von auáen connected, gibt sie als ctext das SID von sich (die Zahlen bedeuten das Datum 09.11.94 13:25): [BayCom-1.35-H$] 0911941325 Hinter dem SID wird durch ein Blank abgetrennt die Loginzeit angegeben. Diese wird vom Partner ausgewertet. Die Box, die den Connect aufgebaut hat, antwortet mit ihrem SID: [BayCom-1.35-H$] aZ6R Hinter dem SID wird eine 4stellige Folge aus dem Passwortfile angegeben, die aus Datum und Uhrzeit des Logins gewonnen wird. Der Zugriffsalgorithmus ist wie bei DieBox. Mittels "pwgen " l„át sich eine geeignete Zufallsfolge erzeugen. Diese l„át sich mittels 7plus packen, importieren, zur anderen Box schicken, exportieren, 7plus entpacken etc. Dadurch ist es nicht n”tig, das File irgendwo ber einen Userzugang zu schicken. - Fr Nachbarboxen, die ernsthafte Probleme mit der Anzahl der Forwardconnects haben, l„át sich nun der Verbindungsaufbau bei jedem Neueintreffen eines Files abstellen. Bei Angabe der Option -d im fwd.bcm wird Forward zu dieser Box nur noch alle halbe Stunde (bzw. wie in crontab.bcm angegeben) angestoáen. Es muá allerdings in aller Deutlichkeit gesagt werden, daá sich dadurch die Performance im Forwarding DRASTISCH verschlechtert, und daá vor allem Bulletins dadurch nicht mehr den schnellsten Weg laufen, sondern einen zuf„lligen Weg, wie eben das File gerade ins Zeitraster f„llt. Ich habe mich deswegen so lange geweigert, eine diesbezgliche Žnderung in die Sofware einzubaun, weil ich sie fr technisch absolut unsinnig halte. Ein Connect mehr oder weniger kostet im Netz so gut wie keine Resourcen, hingegen ein unsinnig gelaufenes Bulletin sehr wohl. Auáerdem sollen Privatmails so schnell wie m”glich ankommen und nicht darauf warten mssen, bis mal wieder ein Zeitschlitz frei ist. E/M-Nachrichten fhren nicht mehr zum Anstoáen des Forwarding sondern werden nur zu forward-Zeiten bzw. im Anschluá an "echte" Files gesendet. - Zusammenfassung aller Optionen beim Forward (es hat sich immer wieder was dran getan, daher hier mal alle auf einmal): -b Filel„ngenbegrenzung in Bytes -d "delay": Verz”gertes Forwarding -i BoxBin-Forwarding aktivieren -e E/M Nachrichten mehrzeilig senden -f Leerzeile vor Beginn des Forwarding senden -p keinen Prompt nach dem ctext-SID schicken -r Boardnamen ausschlieálich forwarden -t TRACE aktivieren (bei fwdtrace 2) - Mit viel Widerwillen habe ich eine M”glichkeit implementiert, die eigenen Usermails fr andere unleserlich zu machen. Ich habe mich ber Jahre geweigert, eine solche M”glichkeit einzubaun, weil sie meines Erachtens den Grundlagen des Amateurfunks widerspricht. Da aber wertlose Zeitgenossen durch permanentes Auslesen und ”ffentlich-machen fremder Privatmails in letzter Zeit viel Unfrieden gestiftet haben, ist nun auch mein Geduldsfaden gerissen. Die Einstellm”glichkeiten sind vielf„ltig: Fr den Sysop: readlock 0 Nur Sysop kann list/read Sperre setzen (mittels "setuser readlock ") 1 Benutzer kann list/read Sperre fr sich setzen Fr den Benutzer: alter readlock 0 wie bisher, jeder kann alle Usermails sehen 1 bei dir/list/read erscheinen nur - selbstverfaáte Nachrichten - Nachrichten, die schon gelesen wurden 2 bei dir/list/read erscheinen nur die Nachrichten, sie selbst verfasst wurden. Die Einstellungen "alter readlock 1" und "2" sind nur bei gesetztem Passwort sinnvoll. Andernfalls ist durch Rufzeichenmiábrauch eine Umgehung m”glich, dies sollte verhindert werden. Benutzer, die fr sich die Lesesperre gesetzt haben, sind mittels u -r auflistbar. Die Defaulteinstellung fr alle Benutzer ist, daá wie bisher alle Nachrichten allgemein lesbar sind. - Mit Sysop-Berechtigung sind nun auch gel”schte Nachrichten lesbar (unerase nicht erforderlich). - Mit ALTER ECHO 0|1 l„át sich einstellen, daá jeder eingegebene Befehl von der Box nach dem Prompt zurckgeschickt wird. Das erh”ht die Netzbelastung nicht nennenswert, weil das Echo direkt an die Antwort geh„ngt wird. Es erm”glicht aber eine leichtere Zuordnung von Kommandos zu ihrem Ergebnis, insbesondere bei Filemitschnitten. Die Echoerzeugung ist nur beim Packet-Einstieg aktiv, an der Konsole und ber TTY gibt es ohnehin ein lokales Echo der eingegebenen Zeichen. - Statt "ALTER FORWARD " wird auch "ALTER MYBBS " akzeptiert, um die Befehlsvielfalt etwas weniger kritisch zu gestalten. - Nicht zuletzt: Fr die Version 1.35 gibt es eine grundlegend aktualisierte Sysop- und Benutzerdokumentation von Dietmar, OE3DZW. Ich m”chte an dieser Stelle einen herzlichen Dank an Dietmar aussprechen, der mit groáer Sorgfalt die Dokumentation auf den neuesten Stand gebracht und erweitert hat. Die Doku ist wie BCM.EXE in der BAYBOX-Rubrik sowie knftig auf der BCM-Verteildiskette zu finden. BCM-Žnderungen 1.36: - Ab der 1.36 ist BCM.EXE mit Option 80386 compiliert. Das spart etwas Platz und verschnellert den Code etwas. Unter anderem hat sich deswegen auch die Anzeige CPU-Index ver„ndert. Die Schleife, die ich zum sch„tzen der CPU verwendet habe, wurde fast doppelt so schnell wie vorher. Wer Probleme mit der 386er-Version hat m”ge mir das bitte mitteilen. Es ist per Compilerschalter im Moment auch noch 286er m”glich. Allerdings wird sich das im Laufe der n„chsten Versionen „ndern. Ich strebe mittelfristig 32Bit-Code an, und sp„testens dann ist die 286er-Epoche beendet. Bitte um diesbezgliches Feedback, hoffe aber daá es inzwischen keine 286er-Boxen mehr gibt (zumal es 386-boards gelegentlich fr 2stellige DM-Betr„ge gibt). Nebenbei ist eine DPMI32-Version (32Bit DOS) entstanden, die sehr viele schmerzliche Umbaumaánahmen erfordert hat und bis jetzt noch nicht zufriedenstellend l„uft. Die Speicherplatzprobleme sind damit zwar vom Tisch, aber es ergeben sich massive Schw„chen in der Performance und Zuverl„ssigkeit. Als Abfallprodukt entstanden etliche interne Optimierungen, weil die 32-Bit Version so erb„rmlich langsam geworden ist, daá an verschiedenen Stellen Straffungen unvermeidbar waren. Schneller geworden ist in erster Linie das L2-Interface und die Bearbeitung der Taskwarteschlange. - Viele interne Bugbehebungen, deren Aufz„hlung sowohl mhsam als auch im Prinzip unn”tig ist. - Beim User-Suchbefehl gibt es ein neues Suchkriterium: u l= sucht nach Benutzern, die ihren letzten Login nach hatten. Also z.B. u -u l=01.10. listet alle Benutzer deren MYBBS unbekannt ist und die nach dem 1.10. zuletzt in der Box waren. Die Eingabe des Datums ist weitgehend fehlertolerant und erg„nzt weggelassene Angaben durch das heutige Datum. - Timeout beim Forwarding. Um Eventualit„ten vorzubeugen, gibt es nun beim Forwarding ein Timeout. Die Zeit ist mit fwdtimeout 30 einstellbar und gilt fr den Aufbau der Verbinung und den normalen FWD-Befehlsaustausch. W„hrend der Filebertragung wird der Timeout neu gesetzt, wenn Daten den Besitzer wechseln. Also auch total klemmende Links werden nach dieser Zeit abgebrochen. Der Defaultwert von 30min sollte selbst in Gegenden mit mageren Links ausreichend lang sein und verhindern trotzdem klemmende Zust„nde. Stirbt eine Verbindung durch Timeout, so erfolgt ein #L-Eintrag ins Syslog. Dadurch k”nnen evtl. wiederkehrende Probleme erkannt werden, wie z.B. abgestrzte Nachbarboxen etc. Fr den Benutzer gibt es nach wie vor keine Zeitbeschr„nkung. Diese kann im l2.exe durch "disctime" erfolgen, sollte aber nicht zu kurz sein. - Das Forward-Passwort hatte noch ein paar Unsch”nheiten. - Wenn vom Partner nach ein paar Minuten Zeit kein SID kam, so hat die connectende Box das eigene SID gesendet. Diese M”glichkeit l„át sich jetzt nur noch mit die Option -s aktivieren, was aber das Passwort ausschlieát. - Vor der Loginzeit hat ein Blank gefehlt. - Neue Option bei EXPORT: export -u fhrt dazu, daá nicht wie blich im sysop-modus sondern als gew”hnlicher Benutzer ausgefhrt wird, d.h. alle Sysop-Besonderheiten gesperrt sind. Dies drfte fr Run-Utilities, die mittels import/export arbeiten, praktisch sein. - Bei DOS-Aufrufen wird nun nicht mehr starr command.com, sondern die in COMSPEC definierte Shell aufgerufen. Ist COMSPEC undefiniert, so wird nach wie vor command.com gestartet. - Trace-M”glichkeit fr den Sysop: monitor [-iords] Gibt die Ein- und Ausgaben eines beliebigen Tasks in der Box aus. Optionen: -i Eingaben (vom Benutzer) unterdrcken -o Ausgaben (zum Benutzer) unterdrcken -r Dateninhalt von READ-Befehlen unterdrcken -d Dateninhalt von DIR/LIST/CHECK Befehlen unterdrcken -s Dateninhalt von SEND-Befehlen unterdrcken Es k”nnen sowohl andere Benutzer, als auch Forwardverbindungen, als auch insbesondere Systemausgaben mitgeschrieben werden. Dies geht sowohl lokal am Bildschirm als auch ber Funk. Die kann dem PS-Befehl entnommen werden. Besonders interessant drfte die Ausgabe des Trace-Fensters (tid=1) oder des Monitor-Fensters (tid=3) sein. Bei diesen beiden Fenstern wird nach der jeweils letzten Zeile aus Platzgrnden kein Return ausgegeben. Dies ist zwar zun„chst verwirrend, aber unproblematisch. Es kann pro Task maximal eine Instanz des monitors aktiviert werden. Es ist jedoch m”glich, von einem Monitor wiederum die Ausgaben zu monitoren (etwas verwirrend, aber funktioniert). - Als Erg„nzung zum Monitor gibt es auch die M”glichkeit, l„nger werdende Files ausgeben zu lassen. Die Syntax ist wie bei UNIX: tail -f geht ans Ende des Files und gibt nur Sachen aus, die an das File neu angeh„ngt werden ("-f" steht fr "follow"). Interessant k”nnte also sein: tail -f trace/syslog_r.bcm oder tail -f trace/t_db0aab.bcm Diese Funktion klappt allerdings nur, wenn SHARE.EXE in der autoexec.bat geladen wird. Das ist aber ohnehin empfehlenswert, weil dann auch kritische Situationen innerhalb der Box besser ablaufen. - Im Console-Fenster werden nun nicht nur eintreffende, sondern auch ausgehende S-Befehle beim Forwarding mitgeschrieben. Das erleichtert das Verfolgen ber das Console-Fenster bzw. mon 1. - Das eigene Boxcall kann nun das Dummy-Forwardpartner angegeben werden. Dies ging bisher auch schon, aber mit Schw„chen. Sinn der Sache ist es, Boxrufzeichen und Verteiler anzugeben, die keine Weiterleitung bewirken sollen, trotzdem aber nicht in unknown.bcm auftauchen sollen und keine Eintr„ge in forward-triggerfiles ergeben sollen. Ein Eintrag (gedacht bei DB0AAB): db0aab aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa db0aab db0eic db0wai bewirkt nun, daá - alle Nachrichten an db0eic und db0wai kommentarlos in db0aab liegenbleiben (in diesem Fall sinnvoll, weil beide Nachbarboxen derzeit nicht in Betrieb sind) - db0aab trotzdem nie connected wird und sich selbst nicht als Forwardpartner betrachtet. - db0aab nicht im "status forward" auftaucht - fr db0aab keine forward-triggerfiles (z.b. u_db0aab.bcm) angelegt werden. Die Zeiten (aaaaaa..) und das Connectrufzeichen mssen aus formalen Gnden angegeben werden, damit die Ziele tats„chlich dorthin geroutet werden. Deren Inhalt wird ignoriert. Forward zu Boxen mit gleichem Rufzeichen ist damit nicht mehr m”glich, allerdings war dies bisher schon problematisch und ohnehin nicht empfehlenswert. - Steht bei den Zeilen "From: CALL @ BOX" bzw. "de CALL @ BOX" in Klammern ein Name dabei und ist der Name lokal nicht bekannt, so wird dieser in die Userliste eingetragen. Das Rufzeichen "CALL" in dieser Zeile muss mit dem Absenderrufzeichen bereinstimmen, sonst wird der Name ignoriert. Ein lokal eingegebener Name wird nicht berschrieben. Nur die erste Zeile einer Nachricht wird untersucht. - Im SID (System-IDentifier) wird beim Forward-Verbindungsaufbau nun die Option D (also [BayCom-1.36-DH$] ) angegeben und auch ausgewertet. Diese Option macht die F„higkeit bekannt, 8stellige Boardnamen, Lifetimes, Bin-Forwarding und einzeilige E/M-Mails zu verarbeiten. Der Buchstabe D wurde von DL8HBS vorgeschlagen, wird auch bei DP verwendet und ausgewertet und ist wohl auch international abgestimmt. - Bildschirmschoner, mittels crtsave l„át sich der Bildschirm abschalten, wenn eine Weile keine Taste mehr gedrckt worden ist. Es findet dann auch kein interner Update des Bildschirms mehr statt was etwas Zeit spart. Das ist in erster Linie fr die 32Bit-Version gedacht, da hier der Bildschirmzugriff langsamer ist. Bei Tastendruck schaltet der Bildschirm an. - REORG ist nun gravierend schneller geworden, weil die LIST.BCM-Files nicht mehr pauschal aufgebaut werden sondern penibel auf Stimmigkeit geprft und nur bei erkanntem Fehler erneuert werden. Dadurch wird im Schnitt sehr viel Zeit gespart weil im Allgemeinen keine Sch„den enthalten sind. Geprft wird, ob - das listfile die richige L„nge hat - jeder Eintrag mit dem entsprechenden Verzeichniseintrag bereinstimmt. - die Reihenfolge sortiert ist - jeder Eintrag formal plausibel erscheint (Feld-Trennsymbole) - reorg l (userliste) wird nicht mehr bei jedem Komplettreorg implizit, sondern nur bei explizitem Aufruf gestartet. reorg p l”scht alle Eintr„ge aus dem Userfile, deren mybbs nicht selbst eingegeben ist und auch kein Name vorhanden ist. Knftig wird auch bei "gelerntem" mybbs ein Zeitstempel mitgefhrt so daá sp„ter ein gezielteres Ausmisten m”glich ist. - Der Parameter RUNUTILS in INIT.BCM kann nun mehr als 80 Zeichen lang sein (max. 255). Allerdings geht dies nur vom init-file aus, die Kommandozeile im Sysopmodus der Box kann das nicht. Sollen mehr run-utilities laufen, so ist INIT.BCM mit einem Editor zu bearbeiten und hochzuladen. Ein Einlesen dieses Files ist mit NEW m”glich, ohne die Box abzustellen. - BYE ist nun anders als QUIT. Quit setzt das letzte Quit-Datum, Bye macht einen logout ohne das Datum zu setzen (wie disconnect). - Noch ein Hinweis in eigener Sache. Wenn ich hier die Hadress-Liste durchsehe, dann sehe ich erfreulich viele BCM-Header, die den jeweils neuesten oder zumindest zweitneuesten Versionen entsprechen. Das finde ich toll, daá so viele Sysops den Update via BAYBOX machen und dadurch das Netz in einem einheitlichen Zustand halten. Leider gibt es auch einige Boxen, die sehr alte Versionen noch betreiben, und das erfllt mich etwas mit Sorge. Ich sorge stets dafr, daá der Update von einer Version zur n„chsten ohne weitere Interaktionen des Sysops m”glich ist. Das ist nicht immer ganz einfach, aber bisher meistens gelungen. Wenn nun sehr groáe Versionssprnge gemacht werden, so laufen manche update-Meachanismen nicht mehr fehlerfrei ab und es w„re auch zu viel verlangt von jeder bisherigen Version das Update zu testen. Da ich davon ausgehe, daá die Betroffenen (ich meine konkret alle Versionen kleiner 1.34) ohnehin in dieser Rubrik nicht auf dem neuesten Stand sind, bitte ich nun alle Nachbarsysops entsprechend darauf hinzuwirken, daá hier m”glichst nachgezogen wird, oder mir die Grnde fr das nicht-nachziehen mitgeteilt werden, damit ich entsprechend aktiv werden kann. Ich habe inzwischen auch meine update-Methode etwas gestrafft: - Versionen mit einem Buchstaben hinter der Nummer sind Testversionen, die nur an einen kleinen Kreis von Testern verteilt werden, die gewillt sind, notfalls auch grobe Fehler zu erkennen und mitzuteilen. - Versionen ohne Buchstaben sind vorgetestete Programme, in denen grobe Instabilit„ten und Fehlfunktionenen nicht vorkommen sollten. Die 1.35 war von dieser Qualit„t, was nicht heiát daá garkeine Unzul„nglichkeiten auftreten k”nnen. Aus momentaner Sicht sollte die 1.36 ebenfalls diesen Anforderungen gengen. Box-Žnderungen 1.37 (Zusammenfassung seit 1.36, Stand 24.01.96): - Flexnet-Interface Zus„tzlich zum baycom l2 1.55a kann jetzt auch FlexNet als PR-Interface benutzt werden. An den Eigenschaften der Box „ndert sich dabei nichts nennenswertes. Im File INIT.BCM kommt ein neuer Parameter hinzu: mycall [ ] stellt bis zu 4 Rufzeichen ein, unter denen die Box erreichbar ist. Bisher wurde das Rufzeichen der Box im L2 eingestellt. Das erste mit MYCALL eingestellte Rufzeichen wird auch beim Rausconnect zum Forwarding benutzt. Dabei wird FWDSSID bercksichtigt. Der TNC-Befehl (spricht direkt den L2 an) hat mit Flexnet eine andere Bedeutung. Er dient derzeit lediglich zum ein- und ausschalten des Monitors. tnc trace -1 zeigt alle monitor-kan„le tnc trace zeigt einen Kanal tnc trace schaltet den Monitor ab. # BCM1.37 funktioniert nur mit FlexNet 3.3e oder h”her. # (updates fr knftige Versionen erfolgen synchron mit FlexNet-updates) BayCom-L2 1.55a wird noch untersttzt, die bern„chste Version wird jedoch dieses Interface aus Platzgrnden nicht mehr haben. Sp„testens dafr sollten alle laufenden Systeme auf FlexNet umgestellt sein. Siehe dazu die Einspielung von DK7WJ in der Rubrik FLEXNET. - Reply: Nicht mehr Absenderbox, sondern mybbs wird als Antwortsbox angegeben. - setuser fhold 1 verhindert, daá Bulletin-Files von zu anderen Boxen weitergeleitet werden. Usermails sind nicht betroffen. Die Nachrichten werden nicht gel”scht sondern bleiben lediglich liegen. Sie k”nnen nach Sichtung mit dem FORWARD-Befehl vom Sysop auf die Reise geschickt werden. Diese Funktion sollte nur in sehr klaren und begrndeten Einzelf„llen angewendet werden. Eine Erweiterung dieser Funktionalit„t ist noch in Arbeit, die vorliegende Version war ein notwendiger Schnellschuá um krzlich aufgetretenes Ungemach etwas auszubremsen. - Bei einem MYBBS-Befehl zum bereits bestehenden Boxcall werden nicht mehr alle Nachrichten neu in die Forwardliste eingetragen. Dadurch ist der Befehl schneller geworden, wenn viele Nachrichten in der eigenen Box liegen. - shutdown -r fhrt einen Reboot des Rechners durch - beacon sendet einen Text als Bake aus (beacon.bcm wird zum Generieren der Adressfelder benutzt) - send-message Im messages-File kann beim Abschicken einer Nachricht nun noch der Name des Adressaten eingebaut werden. Dabei muá (sinngem„á) folgendes ge„ndert werden: bisher: "Nachricht fuer %s " "senden.\nEnde mit NNNN oder CTRL-Z, Abbruch mit CTRL-X\n" knftig: "Nachricht fuer %s " "%ssenden.\nEnde mit NNNN oder CTRL-Z, Abbruch mit CTRL-X\n" Das %s am Anfang gibt zus„tzlich in Klammern den Namen aus. Die Meldung muá dazu 2zeilig sein (mit \n), da sie sonst zu lang werden kann. - Im Prompt bei der Passwortabfrage konnten bisher gleiche Zahlen aufauchen. Jetzt ist sichergestellt, daá jede Zahl nur einmal kommt, vorausgesetzt das Passwort ist l„nger als 5 Zeichen - In RUNDAT.BCM wird beim Start von RUN-Utilities ein Filename bergeben, der nach Ausfhren des Programmes importiert wird. Dadurch ist es m”glich, daá Run-Programme anschlieáend Box-Befehle ausfhren. Der Import wird im Hintergrund unter dem Rufzeichen der Box durchgefhrt. Die Ausfhrung erfolgt mit Sysop-Privilegien. Sollte dies anders sein, so muá das Programm im Importfile mit call den login „ndern und/oder mit pw off den Sysopstatus verlassen. Das Verhalten ist in dieser Beziehung gleich mit Importfiles, die aus der crontab aufgerufen werden. Erzeugt ein Programm ein importfile, so sollte der letzte Befehl in diesem Programm impdel lauten, wobei der von rundat.bcm bergebene Filename des Importfiles ist. - im Version-Befehl wird nun auch CPU-Typ und PR-Interface angezeigt - In FWD.BCM koennen nun an beliebiger Stelle (nicht nur in Spalte 1) Kommentare stehen. - Lifetime 999 fuehrt nun auch zu korrekt dauerhafter Anzeige in den Listfiles. Nachrichten oder Boards mit Lifetime 999 werden nie geloescht. - Wird die Box mit bcm /n gestartet, so erfolgen keine Zugriffe auf den Bildschirmspeicher. Durch Deaktivieren der Videokarte laesst sich so ein durchgehender Speicherbereich herstellen. - Die crontab ist nun mittels "cron" auch fuer den normalen Benutzer lesbar. - Sonderzeichen in Boardnamen, die zu Problemen beim Forwarding fuehren koennen, werden nun komplett abgefangen. Nur - und _ sind moeglich. - Im File "badnames.bcm" koennen nun Boardnamen abgelegt werden, die von der Box nicht akzeptiert werden, also auch nicht unter TMP angelegt werden. Die Nachrichten werden mit "NO - BADNAME" abgelehnt. In jeder Zeile dieses Files kann ein Name stehen, das File darf beliebig lang sein. Nur die ersten 6 Zeichen pro Zeile werden ausgewertet. Gross- / Kleinschreibung ist irrelevant. - Beim Einloggen waren bisher kurzzeitig ca. 48k Speicher zum Erstellen der Verzeichnisliste erforderlich. Bei Speicherknappheit hat das zu Abwuerfen gefuehrt. DIR kommt nun bei kleinen Listen mit sehr viel weniger Speicher aus. - Ist die Mailbake l„nger als ein Paket, wird sie in mehreren Paketen ausgesendet. Bisher wurde sie abgeschnitten. - 2 neue Makros: %s zeigt den freien Speicher (Heap) in Kilobytes an %u zeigt die Runtime (Uptime) in dem Format wie im VERSION-Befehl an - Bei langen DOS-Ausstiegen wird nun bei Betrieb mit FlexNet vorher der QSO-Watchdog abgestellt. Dadurch reiáen bestehende Verbindungen nicht mehr ab und insbesondere bei langen Ausstiegen mit dosinput 1 sollten keine Instabilit„ten mehr auftreten - Das setuser-kommando funktioniert nun auch bei Rufzeichen, die bisher noch nicht im System bekannt sind. Es wird ein neuer Eintrag mit default- Parametern generiert. - Die Parameter timeslot 2 scrolldelay 1 hadrstore 2 im init.bcm wurden entfernt und sind nun fest auf ihre Defaultwerte eingestellt. Diese Reduzierung dient der besseren šbersichtlichkeit und nimmt die M”glichkeit, hier unsinnige Werte einzustellen. Die damalige Einfhrung der Parameter ist in erster Linie auf meinen Spieltrieb zurckzufhren. - Beim Einspeichern von Files wird die Folge "//e " am Zeilenanfang erkannt und der erste / gegen \ ersetzt. Dies soll die Verbreitung von derartigen "Killermails" unterbinden, so wie sie in letzter Zeit vielfach im Netz aufgetaucht sind. - Mit dem Befehl "NEXT", abkrzbar mit "n" kann die n„chste Nachricht ausgelesen werden. Relevant ist dabei der zuletzt verwendete READ-Befehl. - Neues bei der Help-Funktion Es k”nnen šber- und Unterbegriffe angegeben werden. "help alter forward" kann mit "h a f" abgekrzt werden und liest einen anderen Helptext als bei Eingabe von "help alter". Im Helpfile werden solche Kombinationen mit einem Punkt abgetrennt. \\ALTER ---------text fr alter------- \\ALTER.FORWARD ---------text fr alter forward--- Es ist nur eine Hierarchieebene m”glich, Konstrukte wie \\DIR.USER.MESSAGES funktionieren nicht. Auáerdem k”nnen fr redundante Helptexte Verknpfungen angelegt werden. Dies erfolgt mit dem = Zeichen. \\MSG=TALK ---kein text-- ruft statt "msg" den Helptext von "talk" auf. \\MYBBS=ALTER.FORWARD ---kein text-- ruft bei Eingabe von "h mybbs" den Helptext von "alter forward" auf. Auch die umgekehrte Verknpfung w„re zul„ssig: \\ALTER.FORWARD=MYBBS ---kein text-- Es lassen sich also unter- und šberbegriffe beliebig vermischen. Verknpfungen drfen wiederum auf Verknpfungen zeigen, zyklische Verknpfungen sind natrlich unzul„ssig und fhren zu einer Fehlermeldung im Syslog. - Die frhere Žnderung, daá das eigene Boxrufzeichen nicht als Forwardpartner akzeptiert wird, wurde auf vielfachen Wunsch nun wieder rckg„ngig gemacht. Nachrichten, die nicht weitergereicht werden sollen, werden nun bei einem pseudo-Forwardpartner namens DUMMY eingetragen. Es sollten also sinnvollerweise die Forwardfiles entsprechend ge„ndert werden. Sinnvoll ist ein Eintrag unter gleichem Rufzeichen knftig nur dann, wenn am selben Standort mehrere Boxen unter dem gleichen Rufzeichen betrieben werden sollen. - Bei lokalen MYBBS-Eintr„gen (mybbs -l ) kann nun auf mehrfachen Wunsch auch eine SSID mit angegeben werden. Dies gibt die M”glichkeit, bei mehreren Boxen am selben Standort gezielt zu einer anderen Box unter demselben Rufzeichen die Nachrichten weiterleiten zu lassen. Beispiel (db0pv-9 sei z.B. eine Linux-Box): Eintrag ins fwd-file: db0pv aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa db0pv-9 db0pv-9 Angabe des Benutzers: mybbs db0pv # gibt generell db0pv im Netz bekannt mybbs -l db0pv-9 # stellt lokal zu db0pv-9 um Das Vergeben von SSIDs bei Forwardeintr„gen funktioniert nur bei Eintr„gen des EIGENEN Rufzeichens. Es ist also keine Prinzipielle Žnderung der Gepflogenheiten von AX.25-Boxadressen. Man darf gespannt sein, welche Nebenwirkungen diese Žnderung hat, zumal sie sehr kompliziert zu verwirklichen war. Bitte also den gesamten Themenkreis rund um die Forward-Adressierung nochmal gut testen. - Pro Richtung sind nun mehr als 10 Forwardpartner m”glich. Das Maximum liegt nun etwa bei 16 Forwardpartnern pro Richtung (h„ngt von der L„nge der Rufzeichen ab). Dies sollte nun auch fr Krawallboxen ausreichen. Falls nicht, sollte der Verantwortliche ernsthaft ber sinnvolle Forward-Topologie nachdenken. Eigentlich hat letzteres auch fr die bisherige Grenze von 10 zugetroffen. - In den Messages-Files kann bei den Landeskennern in Klammern ein Kenner angegeben werden, unter dem die HELP-, CTEXT-, QTEXT- ..etc -files gesucht werden. Das ist haupts„chlich fr Dialekte (bay, pf, bw etc) interessant, die ansonsten DL verwenden sollten und nicht etwa GB. Hier wird in die erste Zeile etwas beschreibendes (kein Landeskenner weil das hier Unsinn ist) und dahinter (DL) geschrieben, also fr bay z.B. BAYERISCH (DL) dann kommen die Texte entsprechend. Ist nichts in Klammern angegeben, ist Default nach wie vor GB. Bisher musste man Kopien anlegen, da per Default die englischen Versionen (.GB) benutzt worden sind. - "reorg f" ist wie "reorg b", erzeugt jedoch in jedem Fall die list.bcm-files neu (ohne vorherige Prfung) und nimmt auch Bulletin-IDs aus dem vorhandenen Datenbestand ins BID-File auf. "reorg f" ist wesentlich langsamer als der normale reorg und normalerweise unn”tig. Die Funktion sollte daher nur in folgenden F„llen benutzt werden: - die Bulletin-lifetimes haben sich ver„ndert, dies sollte in allen Listfiles korrigiert werden. - das BID-File ist verlorengegangen und sollte deshalb aus dem Datenbestand gebildet werden. - E-Botschaften werden nur noch dann generiert, wenn eine Nachricht tats„chlich per Forwarding die Box verlassen hat. Dadurch ist es z.B. fr unangenehme Zeitgenossen wie DL3SBI etwas schwieriger geworden, durch Spielereien fr gr”áere Mengen von E-Files zu sorgen. Lassen wir uns berraschen, was er sich beim n„chsten mal einfallen l„át, damit es nie zu lustig wird. ----------------------------------------------------------------------------- BCM-Aenderungen 1.37b .. 1.38 (21.10.96): Aenderungen bei DOS- und Linux-Version -------------------------------------- - Die Uhrzeit darf nun problemlos zurueckgestellt werden (Wichtig fuer Umstellung von Sommer- auf Winterzeit). Dabei darf allerdings die Box nicht abgeschaltet werden. Die Zeit wird von der Box automatisch in kleinen Schritten angenaehert, indem die Box-Uhr etwa mit der halben Geschwindigkeit laeuft. - User-Forward. Siehe Dokumentation im Anhang - Verschiedene Boxrufzeichen (mycall) werden verschieden ausgewertet: 1. Rufzeichen: wie bisher 2. Rufzeichen: Connects werden stets als FWD-Box beantwortet, wird fuer User-Forward zur Box verwendet. 3. Rufzeichen: Connects werden stets als User-Login behandelt, auch fuer eingetragene Forwardpartner 4. Rufzeichen: wie erstes, also normaler Login bzw. Fwd. Beim Login vom Bildschirmfenster (mit CTRL-F3) kann als 2ter Parameter das gewuenschte Mycall der Box angegeben werden. - Datum bei Quit (fuer Option -q) wird nicht auf das Quit-Datum sondern auf das Login-Datum gesetzt. Dadurch wird beim naechsten Login bei LIST alles ausgegeben, was seit dem letzten LOGIN angekommen ist und nicht seit dem letzten LOGOUT. Bei letzterem wurden zwischenzeitlich angekommene Nachrichten verschluckt. - Beim Lesen von Nachrichten verhindert die Option -g, dass das Lesen in der Nachricht vermerkt wird. Dies geht jedoch nur, wenn der Leser Eigentuemer der Nachricht oder Sysop ist. - Temporaere Files fuer Run-Utilities werden im Verzeichnis "temp" abgelegt - Ist ein MYBBS-Eintrag aelter als ein halbes Jahr, so wird bei einem Login in der Heimatbox der Eintrag global aufgefrischt. - Im version-Befehl werden die freien Speicherplaetze je nach Groessenordnung in kB oder MB angezeigt - Die Befehle SLOG ELOG UNKNOWN SLEEP SF sind nun auch fuer normale Benutzer (nicht nur Sysop) freigegeben, weil dies die Transparenz erhoeht und kein Schaden damit angerichtet werden kann. - Neu sind die Befehle F> schaltet auf forward-Modus um FINGER wie USERS (fuer Gewohnheitstiere) MAN wie HELP (dito) EXIT wie QUIT (dito) LOGOUT wie QUIT (dito) - STATUS LIMITS zeigt Informationen ueber die Auslastung des Systems und zugehoerige Maximalwerte. Beispiel: Item Current Maximum boardnames 777 5000 Gesamtanzahl der Rubriken (incl. TMP) convnames 324 5000 Eintraege in convname.bcm convlifes 19 5000 Eintraege in convlife.bcm fwdpartners 24 50 Eintraege in fwd.bcm fwddestlen 2106 10000 Belegung der Forward-Zielliste in Bytes h-addrs 3261 65535 Eintraege in hadr2.bcm (Boxen-Datenbank) bids 245311 500000 Eintraege in bids2.bcm (maximum => "maxbids") users 53727 65535 Eintraege in users.bcm infomails 144117 - Anzahl der gespeicherten Bulletins u-mailcalls 14392 50000 Anzahl der Benutzer, fuer die Mails vorliegen languages 28 40 Anzahl der verfuegbaren Sprachen - Die maximale Anzahl von Sprachen (im 'msg'-Directory) wurde von 30 auf 40 erhoeht. - Die Lifetime 999 funktioniert nun wirklich (also unendliche Speicherzeit), hier war immer noch ein Bug enthalten (ab 1.36h behoben) - Ist in einer Nachricht die Folge /ACK (bzw. /ack) enthalten, so wird von der Ziel-Mailbox (also die Box, die in der @adresse steht) eine Bestaetigung zurueckgeschickt, dass die Nachricht angekommen ist. Solche ACK-Nachrichten tragen im Betreff "ACK:..." und werden nicht mit den sonst ueblichen R:-Headerzeilen versehen. - Stimmt MYBBS nicht mit der Absenderbox ueberein, so wird beim Einspielen einer Nachricht eine Zeile mit "Reply-To: ...." generiert. Ist beim Einspielen kein password vorhanden, erfolgt eine Meldung: "X-Info: No login password" - PS-Befehl: -u gibt zusaetzlich den uplink-Digi aus -m gibt zusaetzlich das mycall aus, das connected wurde (wie u *) -r gibt zusaetzlich die momentan aktive Rubrik (wie im Prompt) aus - U * gibt zusaetzlich das Rufzeichen aus, zu dem der Connect erfolgt ist - Sysop-Befehl: note Schreibt eine Nachricht ins Syslog. Die Meldung erfolgt mit der Kennung #L (also ab tracelevel 1) und beginnt mit "note:". - Statt "next" kann man nun auch "next -r" oder "n -r" eingeben, dann kommt nicht die naechste, sondern die vorherige Nachricht. Es ist uebrigens kein Bug sondern Absicht, dass der next-Befehl auch durch den "name"-Befehl erreichbar ist, da dieser mit "n" abgekuerzt wird und ohnehin nur mit Parameter Sinn macht. Ich erwaehne dies, um mir kuenftige diesbezuegliche Anklagen zu ersparen. - Der Befehl COMMENT wirkt wie REPLY, sendet die Antwort aber in die Rubrik, in die auch die Nachricht selbst gesendet wurde. Auch der Verteiler und die Lifetime bleiben gleich. COMMENT ist nur fuer Nachrichten sinnvoll, die NICHT an das eigene Call gerichtet sind, da die Antwort an dieselbe Adresse geht wie die urspruengliche Nachricht. - Bei A PROMPT ohne Parameter wird der Defaultprompt eingestellt. - Als Fileende bei SEND wird auch /ex auf einer ansonsten leeren Zeile als File-Ende akzeptiert. - Lifetimes: Zusaetzlich zu einer maximalen Lifetime in einer Rubrik kann nun auch eine minimale Lieftime angegeben werden. Diese kann nur vom Sysop unterschritten werden. Dadurch kann verhindert werden, dass Nachrichten die durch Boxsysteme laufen die die durchlaufende Lifetime veraendern, zu frueh geloescht werden. Bei genug vorhandenem Speicherplatz werden oft Nachrichten frueher als erforderlich geloescht, dies kann damit verhindert werden. Zur Syntax: Die minimale Lifetime wird in bulletin.bcm hinter der schon bisher vorhandenen maximalen lifetime geschrieben. Dieser Wert wird per Default mit 0 vorbesetzt und kann durch Editieren der bulletin.bcm (geht nur bei abgeschalteter Box) oder mit dem "lifetime" Befehl veraedert werden. Syntax hier: lifetime [] Die Veraenderung in bulletin.bcm ist auch kompatibel zu aelteren bcm-Versionen. Beim Laden einer aelteren bcm gehen allerdings die minimalen lifetimes wieder verloren. - pwlog: Mitschreiben von Passwort-Ereignissen. In ein neues file "trace/pwlog.bcm" werden alle nennenswerten Ereignisse zu Passwort-Transaktionen mitgespeichert. Das sind folgende Punkte: - user veraendert sein userpw - user gibt userpw falsch ein - sysop gibt richtiges oder falsches sysop-pw ein - am tty-Port (seriell oder telnet) wird falsches passwort eingegeben - forward-passwort ist falsch Es wird jeweils Zeit, Call und Uplinkdigi dazu abgespeichert. Das File kann mit dem Befehl "pwlog" abgefragt werden. Dieser verhaelt sich wie die anderen Abfragebefehle slog,elog etc, so dass per default immer der letzte Teil des Logs ausgegeben wird. Durch Angabe eines Suchbegriffes kann im Log gesucht werden (Suchbegriff ist ein regulaerer Ausdruck wie bei grep ueblich). Der Befehl pwlog ist nicht nur fuer Sysops, sondern auch fuer Benutzer ausfuehrbar. - Bei Aenderungen des MYBBS werden die vorhandenen Nachrichten nicht mehr sofort nachgesendet. Es kam vor, dass die vorhandenen Nachrichten die Mybbs-Information ueberholt haben und dadurch im Kreis gelaufen sind. Vorhandene Nachrichten werden jetzt nur mehr vom postfwd-Prozess weitergeleitet. Dabei ist in Erinnerung zu rufen, dass in crontab.bcm unbedingt einmal taeglich postfwd enthalten sein sollte. Es gibt inzwischen einige Mechanismen, die sich darauf verlassen dass dieser regelmaessig aufgerufen wird. - Beim Forwarding fuehrt CTRL-X nicht mehr zum Abbruch des Files. - Bei der Usersuche wurden durch einen Bug Benutzer mit mehr als 65536 Logins nicht angezeigt. Ist behoben. - Neuer Befehl: DIR OUTSTANDING [] [] Abk: d o gibt alle ausstehenden Mails zur angegebenen Box aus. Die Anzeige kann mit einer Bereichsangabe eingeschraenkt werden. Es werden zunaechst Usermails, dann Bulletins ausgegeben, in der Reihenfolge, in der sie zum Forward anstehen. Ohne Parameter gibt der Befehl alle ausstehenden Files zu allen Nachboxen aus. Beispiel: d o db0fsg 1-20 gibt die naechsten 20 Mails aus, die fuer DB0FSG anstehen. - Usersuche, neue Optionen: u -w Eintraege, die fuer sich User-Forward gesetzt haben. u -y Eintraege, die NOPURGE gesetzt haben. u -d Eintraege, bei denen FHOLD geset